Selina Büchel ist in Form

Taktisch geschickt gelaufen und doch abgestiegen: Dies die persönliche Bilanz von Selina Büchel (Mosnang) an der Team-EM in Dublin (Irland). Im 800 Meter-Lauf sicherte sie der Schweiz hinter der Rumänin und Tschechin zehn Punkte und sorgte damit für das beste Resultat der gesamten Mannschaft.

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Selina Büchel, die an der Team-EM in Dublin startete, ist in Form. (Bild: Michel Canonica)

Selina Büchel, die an der Team-EM in Dublin startete, ist in Form. (Bild: Michel Canonica)

Taktisch geschickt gelaufen und doch abgestiegen: Dies die persönliche Bilanz von Selina Büchel (Mosnang) an der Team-EM in Dublin (Irland). Im 800 Meter-Lauf sicherte sie der Schweiz hinter der Rumänin und Tschechin zehn Punkte und sorgte damit für das beste Resultat der gesamten Mannschaft. Einzig Dreispringer Alex Hochuli erreichte einen weiteren dritten Platz. Die letztklassierte Schweiz steigt damit im Jahr vor der Heim-EM 2014 in Zürich mit Bulgarien zusammen in die «Second League» (dritthöchste Leistungsstufe) ab. Aber bei Selina Büchel stimmt die Form.

Der Ex-Wattwiler Kreuzegg Classic-Sieger David Schneider (KTV Wil) sicherte sich an der Berglauf-SM im Tessin den Titel. Bernadette Meier (Dreien) war nicht am Start. Dafür das allseits bekannte Toggenburger-Senioren-Duo. Wisi Steinbacher (Wattwil) gewann bei den «M50» hinter Dauer(ausdauer)läufer Armin Grob (Brunnadern) die Silbermedaille. Die fünf Jahre jüngeren Bergflöhe waren nicht schneller als Armin und Wisi.

SCHWINGEN

Schwarzen Tag erwischt

Dem Austragungsort entsprechend erwischten die für einmal nicht bösen Toggenburger einen schwarzen Tag. Beim Bergfest am Schwarzsee blieben Jakob Roth (6b), Urban Götte (11f) und Roman Bösch (11c) ohne Kranz. Positiv: Köbi Roth stellte mit dem späteren königlichen Sieger Kilian Wenger und blieb ungeschlagen. Urban Götte unterlag dagegen den Bernern Matthias Sempach und Christian Dick. Roman Bösch erlitt nach dem Sieg im Anschwingen im zweiten Gang gegen Eidgenosse Beat Wampfler seine erste Niederlage.

Am nächsten Sonntag steht das NOS in Gais auf dem Terminkalender. Die Teilnahme von Schwingerkönig Nöldi Forrer ist fraglich, nachdem er sich vor acht Tagen im Training eine Rippenverletzung zugezogen hat. Nachdem der königliche Käsermeister nun vier Sonntage in Serie in die Hosen steigen müsste, dürfte er im Hinblick auf das Eidgenössische in Burgdorf keine Risiken eingehen.

SCHIESSSPORT

Toggenburger räumen ab

Die Toggenburger Kleinkaliberschützen hatten den Final der Gruppenmeisterschaft 2-Stellung fest in der Hand. Dicken Ebnat-Kappel 1 vor Mosnang 1 und Wildhaus lautete das Schlussresultat. Nach der ersten von zwei Vorrunden lagen alle drei Toggenburger Gruppen gleichauf mit 964 Punkten. In der zweiten Runde setzten sich die Mosnanger leicht ab und gingen mit drei Punkten Vorsprung auf Ebnat-Kappel und sechs auf Wildhaus in Führung. Dank eines guten Finals (502,9) sicherten sich die Ebnat-Kappler schliesslich den Sieg.

BIKE

Am 24-Stunden-Rennen

Während die Elite in Bern ihre Europameister kürte, pedalte Guido Rüthemann (Mosnang) beim «Black Forest Ultra Bike Marathon» in Kirchzarten (De) 116 Kilometer in fünf Stunden und 43 Minuten ab und bikte bei den «Senioren 3» auf Rang sechs. Ihm erging es demnach im Schwarzwald besser als den Schwingern am Schwarzsee.

Durchschnittlich ebenfalls rund sechs Stunden sassen die «Vier von der Velothek Kalag 1» im Sattel. Stefan Kliebenschädel, Michael Walther, Pascal Müller und Stefan Frei belegten beim 24-Stunden-Rennen in Davos in der Kategorie «4er-Temas» den dritten Rang. Etwas weniger lang mussten Sandro Näf, Philipp Müller, Silvan Ramsauer, Patrick Stadelmann, Simon Metzger, Emmanuel Stillhart, Pascal Hügli und Philipp Scherrer Runden drehen. Der Nachwuchs erkämpfte sich für «Velothek Kalag 2» bei den 8er-Mannschaften Rang zwei.

Downhiller Janick Lieberherr (Nesslau) donnerte im Europacup von Leogang (Oe) wie 251 weitere klassierte Rider abwärts. 79 von ihnen waren nach rund dreieinhalb Minuten Laufzeit einige Sekunden schneller.

TRIATHLON

Triathlon am Sempachersee

Im und rund um den Sempachersee schwitzten die Triathleten. Die 22jährige Rahel Küng (Bütschwil) büsste als Zweite in Nottwil auf die 17 Jahre ältere Siegerin Regula Rohrbach (Zürich) 35 Sekunden ein. Nach dem Schwimmen lag die Mehrkämpferin aus dem «ewz power team» in Führung, doch auf dem Rad holte die Zürcherin den entscheidenden Vorsprung heraus.

RAD

Auf Genfer Strassen

Auf dem 13. Rang beendete Patrick Schelling (Hemberg) die Strassen-SM in Satigny bei Genf zehn Minuten nach Sieger Michael Schär. Der IAM-Profi hatte den Postabgang der Spitzengruppe mit den meisten Favoriten verpasst und verpuffte anschliessend zu viele Kräfte zwischen Feld und Spitzengruppe. Aufwand und Ertrag stimmten für einmal nicht überein.

Urs Huwyler