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Selbständigkeit dank Spenden

Seit einigen Jahren setzen sich Rita und Peter Caluori für Menschen in Afrika ein. Mit den Spendengeldern ermöglichen sie Menschen mehr Selbständigkeit. Kürzlich wurde ein Ausbildungszentrum in Gwagwalada (Nigeria) eingeweiht.
Peter und Rita Caluori weihen das neue Ausbildungszentrum in Gwagwalada ein. (Bild: pd)

Peter und Rita Caluori weihen das neue Ausbildungszentrum in Gwagwalada ein. (Bild: pd)

wolfhalden. Vor ungefähr zehn Jahren verliessen der Dorfarzt Peter Caluori und seine Frau Sargans und liessen sich in Wolfhalden nieder. Seit mehreren Jahren arbeitet Peter Caluori einige Monate pro Jahr als Arzt in Nigeria. Die grosse Not hat die beiden bewogen, einen Verein mit dem Namen Afri'Ca (zusammengesetzt aus Afrika und Caluori) zu gründen und sich für die Menschen tatkräftig einzusetzen. Rita Caluori leitet dieses Projekt.

Nachhaltiger Einsatz

Rita und Peter Caluori dürfen sich am bisher Erreichten freuen. Viele ihrer Bekannten haben sich vom initiativen Paar begeistern lassen und unterstützen ihre Projekte. In Gwagwalada leitet Schwester Oresoa ein Waisenhaus, in dem Strassenkinder, Behinderte und auch ehemalige Prostituierte wohnen. Für sie bauten sie ein Haus mit Aufenthaltsräumen, einer Küche und Vorratsräumen. Sie halfen den Menschen, eine Fisch- und Hühnerzucht aufzubauen. Die Gemeinde schenkte dem Waisenhaus Land, das dank vielfältiger Hilfe nun bebaut werden kann.

Einweihung eines Skill-Centers

Kürzlich erlebten Rita und Peter Caluori die Einweihung eines Ausbildungszentrums, das mit Hilfe von Spendengeldern gebaut werden konnte. Die Wände sind zwar noch nicht gestrichen und die Bodenplatten fehlen. Aber bereits lernen hier Frauen, selbständig Kleider für sich und den Verkauf zu nähen. Die Kinder des Heims besuchen die Schule im nahegelegenen Dorf und brauchen Schuluniformen, die nun selbst gefertigt werden können. Für die ausstehenden Arbeiten werden noch etwa 15 000 Franken benötigt.

Rita Caluori erzählt begeistert vom Einweihungsfest: Die Bewohner des Heims haben alles getan, damit der Moment für alle in guter Erinnerung bleibt. Auf den vielen Fotos, die sie zeigt, sieht man die strahlenden Gesichter von Jung und Alt, Behördenmit-glieder und weitere Sponsoren sind da. Es wird musiziert, getanzt. Es gibt Poulet und Fisch aus der eigenen Zucht. Die Leiterin, Schwester Oresoa, legt Rechenschaft über die Verwendung der Gelder ab.

Dann wird das Band durchschnitten, und die Gäste ha-ben die Möglichkeit, die neuen Räume zu besichtigen. Schon stehen die Nähmaschinen bereit, an denen die Frauen arbeiten werden.

Peter und Rita Caluori ist es wichtig, dass sie Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Zufrieden können sie feststellen, dass die Fisch- und Hühnerzucht erfolgreich ist, und auf den Äckern die Ernten gut ausfallen.

Sie werden besorgt sein, dass alles zur Verfügung steht, damit die Arbeit im Skill-Center ebenfalls erfolgreich sein wird. Die Freude der Frauen ist gross, und man wird jetzt sehen, was alles selbst gefertigt werden kann.

Nächstes Projekt: Kindergarten

Die Arbeiten geht weiter. Für das Waisenhaus von Schwester Scholastica und das Dorf Mgbele werden ein Kindergarten und eine Schule gebaut. Das Land ist gekauft, der Grundstein in einer feierlichen Zeremonie gelegt.

Ein Priester hat das Land gesegnet und Gottes Beistand für das neue Projekt erbeten. Schon im Herbst soll der Bau des Kindergartens fertig sein. Dann werden Schulräume für die Unter- und für die Mittelstufe gebaut.

Begeisterung steckt an

Im Gespräch mit Rita und Peter Caluori ist spürbar, wie engagiert, wie begeistert die beiden sind. Die Armut dieser Menschen motiviert sie, sich vielfältig einzusetzen.

Wo Peter Caluori hinkommt, kommt er mit Menschen in Kontakt, die froh sind, endlich einem Arzt zu begegnen.

Er ist in dieser Gegend zwar als Privatmann unterwegs. Vielen hat er aber doch helfen können, indem er Wege aufgezeigt und Kontakte ermöglicht hat. So konnte beispielsweise einem Mädchen, das nicht mehr gehen konnte, erfolgreich eine Operation verschafft werden.

Bei aller Begeisterung der beiden fällt auf, dass sie ihre Projekte sehr sorgfältig planen und nachhaltig helfen wollen. (pd)

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