Seit Januar an der Arbeit

Anfang 2013 trat schweizweit ein neues Kindes- und Erwachsenenschutzrecht in Kraft. Es ersetzt das über 100 Jahre alte Vormundschaftsrecht. Neu ist eine professionalisierte kantonale Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) für das Wohl der Hilfsbedürftigen zuständig.

Drucken
Teilen

Anfang 2013 trat schweizweit ein neues Kindes- und Erwachsenenschutzrecht in Kraft. Es ersetzt das über 100 Jahre alte Vormundschaftsrecht. Neu ist eine professionalisierte kantonale Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) für das Wohl der Hilfsbedürftigen zuständig. Niklaus Rütsche ist deren Leiter; die KESB übernahm in den letzten Monaten gut 1000 Aktendossiers von den 20 kommunalen Vormundschaftsstellen. Während der eigentlichen Behörde die Verfahrensleitung obliegt, leisten die Fachdienste administrative Unterstützung und nehmen im Vorfeld von Entscheidungen der KESB sorgfältige Abklärungen vor. Die Büros der KESB befinden sich im Herisauer Zeughaus auf dem Ebnet. Die Behörde ist im Departement für Inneres und Kultur von Regierungsrat Jürg Wernli angesiedelt; dessen Personal habe sich per 1. Januar 2013 praktisch verdoppelt, so Rütsche. (gbe)