Seit 40 Jahren bei Coop, Heidi Brülisauer. Bilder: PD

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Seit 40 Jahren bei Coop, Heidi Brülisauer. (Bilder: PD)

Seit 40 Jahren bei Coop, Heidi Brülisauer. (Bilder: PD)

Am Montagabend fand in der Sekundarschule Herisau eine öffentliche Podiumsdiskussion mit den Regierungsratskandidaten statt. Inge Schmid (SVP), Peter Gut (PU) und Dölf Biasotto (FDP) stellten sich der Debatte mit den Jugendlichen der 3. Sek und dem Publikum. Es wurde kontrovers und lebhaft vor allem über Fragen zur Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik diskutiert. Im zweiten Teil mussten die Kandidierenden in einem kleinen Einbürgerungstest ihr Wissen und ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Diese von Schülern organisierte und moderierte Veranstaltung ist ein Beispiel, wie Politik für Jugendliche erlebbar gemacht werden könne, heisst es von Seiten der Schule. (pd)

Heidi Brülisauer kann bei Coop Appenzell ihr 40-Jahr-Jubiläum feiern. Beim Grosshändler angefangen hat sie mit der Verkaufslehre im Emmentaler Lützelflüh. Nach dem Abschluss war die Verkäuferin in Sumiswald tätig, bis sie das Reisefieber packte und sie für ein paar Monate Israel auskundschaftete. Für den «Wiedereinstieg» nach ihrer Rückkehr war die Walterswilerin offen für Angebote aus der ganzen Schweiz. So trat Heidi Brülisauer die Stelle im Coop Wil an. In der Ostschweiz lernte sie ihren zukünftigen Ehemann kennen – einen gebürtigen Appenzeller. Gemeinsam zog das Paar nach Gonten, und Heidi Brülisauer übernahm 1984 im Coop Appenzell die Stellvertretung der ­Geschäftsführerin. Die heute 59-Jährige blieb also die letzten 32 Jahre ihrer Verkaufsstelle treu. Ihre Freizeit verbringt sie in der Natur, vor allem im Alpstein, und zu Hause beim Lesen. (pd)

Ebenfalls nach 40 Jahren beim gleichen Arbeitgeber verabschiedete sich kürzlich René Lanz von der Firm Preisig AG Teufen/Stein in Richtung Ruhestand. Er prägte seit 1977 massgeblich das Bild des Unternehmens als Bauführer. Dabei war er verantwortlich für einwandfreie Arbeit, musste Kostenrahmen einhalten, mit Lieferanten verhandeln und flexibel auf Unvorhergesehenes reagieren. Tiefbau, Kanalisation, Werkleitungen, Strassenbau, Beläge sowie Gewässerkorrektionen waren seine Sparten. Wie sein Arbeitgeber schreibt, wurden unter seiner Regie sowohl grosse Baustellen der öffentlichen Hand wie auch anspruchsvolle Privataufträge umsichtig ausgeführt. René Lanz habe in all den Jahren Qualitätsbewusstsein, Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und ein guter Umgang mit Kunden ausgezeichnet. René Lanz wurde mit einer Feier in die Zukunft verabschiedet. (pd)

Der Hackbrettspieler Nicolas Senn stand Anfang März für zwei Konzerte in New York City auf der Bühne. Begleitet wurde der in Gais wohnhafte Volksmusiker vom Blues- und Boogie-Woogie-Pianisten Elias Bernet aus St. Gallen. Die Ostschweizer präsentierten laut einer Mitteilung ein musikalisches Feuerwerk unter dem Motto «Hackbrett meets Boogie Woogie». Diese Kombination von schweizerischen und amerikanischen Volksmusikklängen begeisterte den Schweizer Botschafter André Schaller und seine Gäste bei einem Konzert im schweizerischen Generalkonsulat in der Nähe des Central Park ebenso wie das internationale Publikum am zweiten Konzert im grossen Ballsaal des legendären «Cipriani 42nd Street» in Manhattan. Dort spielten Nicolas Senn und Elias Bernet anlässlich des einmal im Jahr stattfin­denden «Swiss Ball». Senn und ­Bernet eröffnen am 26. Mai das Heiden-Festival im Kursaal. (pd)

Seit dem 3. März fährt die Appenzeller Alpenbitter-Lok der Appenzeller Bahnen. Punkt 14.10 Uhr verliess sie erstmals den Bahnhof Gais Richtung Appenzell. Sie befördert täglich Passagiere zwischen St. Gallen und ­Appenzell. Stefan Maegli, Geschäftsführer der Appenzeller Alpenbitter AG, freut sich: «Der Appenzeller-Express ist ein Hingucker und ein tolles Fotosujet. Er wird die Social-Media-Kanäle bestimmt erobern.»

Für das Bekleben der Lokomotive mit der Folie waren während dreier Tage sechs Spezialisten im Einsatz. Der Aufwand habe sich gelohnt, so die Medienmitteilung. Dem aufmerksamen Passagier wird etwas nicht entgehen: Auf der Lok sind «Stengeli» zu sehen und kleine Appenzeller- Alpenbitter-Flasche. Das Geheimnis verrät Stefan Maegli nur persönlich. Die Lok ist voraussichtlich bis im Oktober 2018 im Einsatz. (pd)

Ende Juli 2016 gründeten Pascal und Thomas Fuchs die Protavis AG. Während Ersterer als Informatiklehrling in die Berufswelt einstieg, absolvierte Thomas Fuchs eine kaufmännische Lehre bei der Appenzeller Kantonalbank. Die Söhne des Innerrhoder Glockensattlers von der Sonn­halde hegten schon immer den Wunsch, sich einmal beruflich selbstständig zu machen. Obwohl ihre Aus- und Weiterbildungswege auf den ersten Blick nicht darauf schliessen liessen, dass sie einmal «gemeinsame Sache» machen werden, kam es dazu. «Wenn man das Treuhandwesen genau anschaut, muss man feststellen, dass immer noch vieles von Hand gemacht wird», sagt Thomas Fuchs. Das wolle er mit seinem Bruder ändern. Die Protavis befindet sich in der Aufbauphase. Einige Kunden haben bereits die Buchhaltung und den Zahlungsverkehr zum Jungunternehmen «gezügelt». (H9)