Sechs Minuten und 21 Sekunden

Auch ein Velorennfahrer in Pension scheint einen vollen Terminkalender zu haben. So reicht es für Bruno Risi gerade noch zum Erhitzen des Kaffees mit kräftigem Strampeln auf dem Hometrainer, um in zehn Minuten die dafür nötige Energie zu gewinnen.

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Auch ein Velorennfahrer in Pension scheint einen vollen Terminkalender zu haben. So reicht es für Bruno Risi gerade noch zum Erhitzen des Kaffees mit kräftigem Strampeln auf dem Hometrainer, um in zehn Minuten die dafür nötige Energie zu gewinnen. Als die müden Jungrennfahrer sowie sämtliche Medienvertreter in Altdorf eintreffen, ist der Star längst wieder verschwunden.

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«Jetzt hast du sechs Minuten und 21 Sekunden Zeit, um ein Brötli zu essen», spöttelt Dani Roten, Begleiter des Fiescher Teams, dem Gegner Wisi Steinbacher zu. Soviel beträgt nämlich der Rückstand der Toggenburger Mannschaft auf die Walliser nach Ankunft am dritten Posten in Brunnen.

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«Wo bleiben eigentlich die Wattwiler?», fragt sich so manch ein Velofahrer und Zuschauer beim Telldenkmal in Altdorf.

Noch vor kurzem, wurden die beiden Teams dicht aufeinander folgend auf der Strasse gesichtet – doch treffen die Walliser fünf Minuten früher als die Wattwil am Posten vier ein. Der Grund dafür: Die Toggenburger haben sich doch glatt auf der geradeaus führenden Strecke verfahren. (ohu)