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SCHWINGEN: Kein Festsieg für Schwingernachwuchs

Am Nordostschweizerischen Nachwuchsschwingfest in Rikon ZH kämpften 174 Nachwuchsschwinger aus allen Kantonen des Nordostschweizerischen Schwingerverbandes um die begehrten Doppelzweige. Vier Herisauer gewannen einen Zweig.
Peter Rechsteiner
Andrin Poltera (oben) klassiert sich im dritten Schlussrang. (Bild: Lorenz Reifler)

Andrin Poltera (oben) klassiert sich im dritten Schlussrang. (Bild: Lorenz Reifler)

Einen Festsieg konnten die Appenzeller Nachwuchsschwinger am Nordostschweizerischen Nachwuchsschwingfest in Rikon nicht feiern, es gewannen aber vom Schwingklub Herisau vier Schwinger den Zweig.

Die Schwinger in der Kategorie der Vierzehnjährigen durften zum ersten Mal an diesem Anlass teilnehmen. Rico Ackermann war der erfolgreichste. Der wendige Nachwuchsmann aus Schönengrund konnte im Anschwingen seinen Gegner mit der Maximalnote ins Sägemehl betten. Den zweiten Gang konnte er weniger erfolgreich gestalten und verlor. Mit drei Siegen in Folge belegte er den vierten Schlussrang. Im dreizehnten Schlussrang klassierte sich Kevin Zeller aus Teufen. Die zwei Niederlagen am Morgen und der Gestellte zum Abschluss reichten nicht für einen Zweig. Gleich zwei Zweige konnten in der Kategorie Jahrgang 2002 gefeiert werden. Roman Buff, St. Peterzell, startete stark in den Wettkampf. Er konnte gleich die ersten zwei Gegner mit der Maximalnote besiegen, ehe er dann die einzige Niederlage einstecken musste. Trotz zwei Unentschieden im Ausschwingen gewann er den Zweig wie im Vorjahr.

Ebenfalls den Zweig bestätigen konnte Daniel Schiess aus Herisau. Nach fünf Gängen mit 45,75 Punkten musste er unbedingt die Maximalnote zehn erreichen um das Fest erfolgreich zu beenden. Gegen den Bündner Marius Stocker gelang ihm dieses Unterfangen. Ivo Inauen aus Thal belegte den zehnten Schlussrang. Der Schwinger vom Schwingklub Wolfhalden konnte den entscheidenden letzten Kampf nicht gewinnen und verpasste knapp seinen ersten Doppelzweig.

Keine Zweige gewannen die Appenzeller in der Kategorie Jahrgang 2001 und 2000. Nur Livio Büchler aus Bühler konnte im letzten Kampf noch um die Auszeichnung schwingen. Dort musste er sich aber seinem Gegner geschlagen geben. Zuvor hat er drei seiner Gänge siegreich gestaltet.

Weiterer Zweig für Andrin Poltera

Bei den Ältesten (Jahrgang 1999) war Andrin Poltera, Urnäsch, erfolgreich. Er startete mit zwei Siegen und verlor danach gegen den Zürcher Nicola Funk, welcher später souverän den Festsieg feierte. Poltera blieb danach ungeschlagen und klassierte sich mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage im hervorragenden dritten Rang. Der Teufner Marco Inauen verpasste mit dem Unentschieden im entscheidenden Gang den Zweiggewinn.

Peter Rechsteiner

redaktion@appenzellerzeitung.ch

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