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SCHWINGEN: Dominanz der Gästeschwinger

Am Lichtmess-Schwinget konnten die Appenzeller Schwinger den Festsieg nicht in den eigenen Reihen halten. Die Gästeschwinger zeigten sich in besserer Verfassung.
Claudia Frick
Der Wolfhäldler Naim Fejzaj (oben) klassierte sich auf dem zweiten Schlussrang. (Bild: Lorenz Reifler)

Der Wolfhäldler Naim Fejzaj (oben) klassierte sich auf dem zweiten Schlussrang. (Bild: Lorenz Reifler)

Claudia Frick

redaktion

@appenzellerzeitung.ch

Unter den rund 100 angetretenen Schwingern, klassierte sich Naim Fejzaj als bester Appenzeller auf dem Ehrenplatz, gefolgt vom Schlussgangteilnehmer Samir Leuppi und Pirmin Gmür auf Rang drei. Die Appenzeller Eidgenossen hatten keinen geglückten Auftakt in den Wettkampf. Während Martin Hersche und Marcel Kuster ihre Eidgenossenduelle gegen Roger Rychen bzw. Florian Gnägi zu ihren Ungunsten beenden mussten, gelang es Michael Bless nicht, den letztjährigen Zürcher Kantonalfestsieger Samir Leuppi auf die gültige Seite zu drehen. Der Gang endete gestellt. Auch im weiteren Verlauf bekundeten die einheimischen Eidgenossen etwas Mühe, wobei sich Kuster und Bless am Ende ex aequo auf dem siebten Schlussrang wiederfanden. Marcel Kuster verpasste indes eine Spitzenklassierung aufgrund einer unglücklichen Niederlage im sechsten Gang gegen den unbequemen Teilverbandskranzer Pirmin Gmür. Martin Hersche, welcher nach seiner Knieverletzung von vergangenem Herbst sein Comeback gab, musste den Nachhauseweg gar ohne Auszeichnung in Angriff nehmen. Als bester Appenzeller klassierte sich der Vorderländer Naim Fejzaj, welcher mit vier Siegen und zwei gestellten Gängen, unter anderem gegen den Berner Gasteidgenossen Florian Gnägi, ungeschlagen blieb. Ebenfalls vier Siege konnte Thomas Kuster aufweisen. Dies brachte ihm den vierten Schlussrang. Mit jeweils drei Siegen und drei Punkteteilungen blieben Dominik und Patrick Schmid ähnlich wie Fejzaj ungeschlagen. Dies reichte ebenfalls beiden Schwingern in die angestrebten Auszeichnungsränge. Als einziger Appenzeller Nicht-Kranzer sicherte sich auch der Innerrhoder Sepp Fuster eine Auszeichnung. Nachdem er nach vier Gängen bereits drei Punkteaufteilungen vorzuweisen hatte, mussten in den entscheidenden Gängen dementsprechend Siege realisiert werden. Diese Aufgabe meisterte Fuster souverän. Insbesondere sein Sieg gegen den grossgewachsenen Bündner Kjetil Fausch, welcher im fünften Gang noch gegen Martin Hersche standhalten konnte, ist als Erfolg zu bezeichnen. Den Appenzellern bleibt etwas Zeit, an der Form zu arbeiten, ehe im April die Freiluftsaison eröffnet wird.

Rychen souverän

Der Glarner Gast Roger Rychen dominierte den Lichtmess-Schwinget von Beginn weg. Mit fünf Siegen in Folge marschierte er unaufhaltsam in den Schlussgang, wo er auf den Zürcher Samir Leuppi traf. Dem Kraftpaket gelang es, Roger Rychen an den Rande einer Niederlage zu bringen. Letztlich behielt der Glarner jedoch die Oberhand und bezwang vor rund 350 Zuschauern auch seinen letzten Gegner nach rund sechs Minuten mittels Kurz und Nachdrücken. Somit gewann nach Jahren der Appenzeller ­Dominanz wieder einmal ein Gästeschwinger den Lichtmess-Schwinget.

Auszug aus der Rangliste:

1. Roger Rychen, Mollis; 2. Naim Fejzaj, Wolfhalden; 4b Thomas Kuster, Gais; 5. Dominik Schmid, Hundwil; 6b Patrick Schmid, Appenzell; 7a Marcel Kuster, Appenzell; 7b Michael Bless, Gais; 8a Sepp Fuster, Appenzell (alle mit Auszeichnung)

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