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SCHWINGEN: Alpiger zurück in der Heimat

Im Königscamp der Jungschwinger, das gestern zu Ende gegangen ist, traf der Nachwuchs auf Gasttrainer wie Nick Alpiger. Der Aargauer, der das Nordwestschweizer Team anführt, hat Wurzeln im Toggenburg.
Pascal Schönenberger
Nick Alpiger (vorne links) erklärt mit David Schmid den Jungschwingern ihre Schwünge. (Bild: Pascal Schönenberger)

Nick Alpiger (vorne links) erklärt mit David Schmid den Jungschwingern ihre Schwünge. (Bild: Pascal Schönenberger)

Pascal Schönenberger

redaktion@toggenburgmedien.ch

Von Montag bis gestern Freitag trainierten insgesamt 80 motivierte Jungschwinger im Oberdorf von Wildhaus mit ihren ­Idolen. Beim Königscamp, dem nationalen Jungschwingerlager, kann der Nachwuchs von Schwingern wie Matthias Sempach, Remo Käser, Roger Rychen, Samir Leuppi, David Schmid, Stefan Burkhalter oder Nick Alpiger profitieren.

Heimatgefühle und Spass mit den Jungschwingern

Nicht nur für die Jungschwinger ist das Königscamp speziell, sondern auch für die Gasttrainer. Einer von ihnen ist Nick Alpiger. Wie man schon beim Nachnamen sieht, muss er zum Toggenburg eine Verbindung haben. Der Aargauer Eidgenosse, welcher momentan das Nordwestschweizer Team anführt, findet seine Wurzeln im Toggenburg. Vor vielen Jahren wanderten ­seine Grosseltern mit Sack und Pack in den Aargau aus, besser gesagt nach Baden, um eine Käserei zu betreiben. Die Familie mit fünf Kindern war schon damals im Schwingsport verankert, und so trainierte auch Nick Alpigers Götti schon im Sägemehl. Wie der Götti, wurde auch Nick zum Schwinger, und dies erfolgreich. Er gehört zusammen mit Samuel Giger, Armon Orlik, Remo Käser und Joel Wicki zu den Schwingern, welche momentan den Generationenwechsel im Schwingsport so richtig pushen. Der Aargauer hat nebst seinem Namen noch ein weiteres Merkmal, dass er ein «halber Toggenburger» ist. Denn jeweils an der Kranzabgabe marschiert er stolz mit Toggenburger Tracht vor die Ehrendamen. Er selber hat in der Region noch einige Verwandte, und die Familie besitze ein Haus in Krummenau, erwähnte er in Wildhaus.

Nick Alpiger leitete zusammen mit seinem Aargauer Kollegen David Schmid am Donnerstag das Training im Sägemehl von Wildhaus. «Mir macht es immer Spass, mit Jungschwingern zu trainieren und ihnen etwas weiterzugeben», sagte Alpiger. Auch die Jungschwinger hatten Freude an den beiden Nordwestschweizern, da sie ihnen ihre besten Schwünge zeigen konnten. Ob die Jungen denn auch jeden Schwung ihres Idols anwenden können, wird sich zeigen. Viele Gasttrainer meinten, dass es einige Ta­lente unter den Jungschwingern habe, welche die Schwünge wie nach Schulbuch beherrschten und mit ihrem Körperbau schon weit überlegen seien. Wer weiss, vielleicht treten sie in näherer ­Zukunft in die Fussstapfen von Matthias Sempach, Remo Käser oder Nick Alpiger.

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