Schwierige richtige Betonung

Sowohl Rosalie Sutter als auch Rosalie Manser machten immer wieder die Erfahrung, dass ihr Vorname nicht sehr geläufig ist.

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Mögen Sie ihren Namen?

Rosalie Sutter: Heute ja. In jungen Jahren fand ich ihn nicht wahnsinnig schön. Vor allem deswegen, weil ich ihn beim Vorstellen meistens mehrmals wiederholen musste, da er sehr selten ist.

Rosalie Manser: Mir geht es ähnlich. Als Kind und Teenager fand ich Rosalie altmodisch, und fast niemand betonte den Namen so, wie ich es gerne gehabt hätte. Dass die Eule in «Drei Nüsse für Aschenbrödel» Rosalie hiess, fanden während meiner Schulzeit vielmehr die Gspändli witzig, als dass ich mich darüber amüsieren konnte. Aber dann kamen ja Gott sei Dank Bligg und Twilight…

Wurde oder wird der Name von manchen Leuten abgekürzt?

Rosalie Sutter: In Bächli-Hemberg, wo ich bis zur sechsten Primarklasse aufwuchs, sagten sie mir immer Rosel oder Roseli, was sich bis heute bei den Leuten, die mich noch von damals kennen, gehalten hat. Ansonsten nennt man mich eigentlich überall Rosalie. Nur die Betonung ist dabei unterschiedlich.

Rosalie Manser: Ich stelle mich immer als Rosalie vor und werde folglich auch von vielen so genannt. Nur meine Geschwister und langjährige Freundinnen nennen mich Rosi. Auch Bekannte, die unsicher sind, wie man meinen Namen betont, fragen mich, ob sie mich nicht der Einfachheit halber Rosi rufen dürfen.

Kennen Sie noch andere Rosalies?

Rosalie Sutter: Abgesehen von Rosalie Manser, niemanden.

Rosalie Manser: Mir geht es genau so. Eine zwei Jahre jüngere Rosalia aus Appenzell kenne ich vom Sehen. (rom)

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