Schwerpunkt auf Kontrollen im Verkehr

Im vergangenen Jahr kamen auf Innerrhoder Strassen drei Personen bei Unfällen ums Leben. Damit hat sich die Zahl der Todesopfer verdreifacht. Kinder wurden dagegen weit weniger verletzt.

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innerrhoden. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden hat ihre Jahresstatistik für 2010 veröffentlicht. Die Zahl der Verkehrsunfälle im Kanton belief sich im vergangenen Jahr laut Mitteilung auf 136. Darin sind neu auch die Unfälle mit Wildtieren und die Parkschäden enthalten. Die Zahl der Verkehrstoten stieg von einem Todesopfer im Jahr 2009 auf drei. Die Zahl der Verletzten hat hingegen von 37 auf 34 Personen abgenommen, insbesondere unter den Kindern: Wurden 2009 noch zehn Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt, waren es 2010 vier.

108 ausserkantonale Manntage

Für Interkantonale Aufgaben zugunsten des Bundes und der Kantone, sowie für Sicherheitsaufgaben am WEF Davos sowie bei Fussballspielen in St. Gallen und Zürich und anderen Aufgaben wurden insgesamt 108 Manntage aufgewendet, was einer Reduktion von 38 Manntagen entspricht. In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst des Spitals Appenzell wurden 430 Ambulanzeinsätze geleistet (Vorjahr 399). Dazu kamen 14 Bergrettungseinsätze zusammen mit der SAC-Rettungskolonne AI und 45 Helikoptereinsätze der Rega.

Mehr Verkehrskontrollen

Weil mangelnde Aufmerksamkeit und überhöhte Geschwindigkeit zu den häufigsten Unfallursachen gehörten, werde ein Schwerpunkt auf Verkehrskontrollen und Überwachungen sowie auf Geschwindigkeitskontrollen gelegt, wird weiter mitgeteilt. (kpai)

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