Schwellbrunner Faustballer scheitern erst im Endspiel

Beim hochkarätig besetzten Grenzlandturnier standen sich am Sonntag Kremsmünster und Schwellbrunn im Final gegenüber.

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fausball. Der Final bot Faustball vom Feinsten: Der österreichische Weltmeister Klemens Kronsteiner und der Schweizer Topspieler Cyrill Schreiber bestimmten mit ihren harten und präzisen Angaben die Partie. Schwellbrunn brillierte im ersten Satz, musste aber dem immer besser ins Spiel kommende Kremsmünster den Satzgleichstand und in der Entscheidung auch den Sieg mit 1:2 (11:6, 7.11, 8:11) zugestehen.

Grossanlass

In den beiden Turniertagen begegneten sich in Widnau über 700 Faustballerinnen und Faustballer. Vom Mini bis zu den Senioren massen sie sich über hundert Mannschaften in acht Kategorien. Das Hauptinteresse galt den 20 Teams der Elitekategorie, in der die weltbesten Teams antraten.

Die Vorrundenpartien der Elite vom Samstag vermittelten bereits besten Faustball und verliefen vielfach ausgeglichen.

Mit drei hohen Siegen qualifizierte sich das Meisterteam aus Schwellbrunn als einzige Schweizer Mannschaft für die Zwischenrunde der besten acht.

Und in einer Art «österreichische Meisterschaft», wie sich Teamcaptain Ueli Frischknecht treffend ausdrückte, schlug Schwellbrunn am Sonntagvormittag sowohl das Meisterteam aus Grieskirchen/Pötting als auch die aktuellen Europa- ( Freistadt) und Weltcupsieger (Linz-Urfahr) mit hohen Resultaten.

So standen die Hinterländer im Halbfinal, wo sie gegen das Deutsche Pitzenteam Vaihingen/Enz in zwei Sätzen mit 11:4 und 12:10 die Oberhand behielten. Der angestrebte Sprung ins Endspiel war geschafft. Doch gegen die auf allen Positionen gleich gut und teilweise etwas stärker besetzten Österreicher aus Kremsmünster reichte es zum prestigeträchtigen Turniergewinn.

Dritter Platz für Wolfhalden

In den beiden grossen Turnierkategorien der Männer siegten Schweizer Mannschaften. In der Kategorie A das NLA-Tam der FG Rickenbach-Wilen (RiWi) und im B die dritte Mannschaft des TSV Jona. Wolfhalden erreichte nach dem Sieg im kleinen Finale den famosen dritten Platz.

Nicht um die Kategoriensiege konnte der Appenzeller Nachwuchs mitspielen.

Es blieben für die Nachwuchshoffnungen aus Walzenhausen und Trogen je ein sechster sowie für Schwellbrunn ein siebter Rang. (cas)

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