SCHWELLBRUNN: Wahlen, Baumängel

Die Kirchgemeindeversammlung wählt Marcel Steiner in die Synode. Eine Fusion wird derzeit als unnötig erachtet.

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Hans Frischknecht, Marcel Steiner und Walter Zellweger. (Bild: PD)

Hans Frischknecht, Marcel Steiner und Walter Zellweger. (Bild: PD)

Hans Frischknecht ist nach neunjähriger Zugehörigkeit aus der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) zurückgetreten; er gab gleichzeitig auch seinen Rücktritt als Synodaler. Während sieben Jahren hatte er Schwellbrunn in der Synode vertreten. Kirchenpräsident Marcel Steiner würdigte die engagierte und langjährige Arbeit von Hans Frischknecht für die Kirchgemeinde Schwellbrunn und überreichte dem Scheidenden ein Präsent. Infolge Wegzugs aus der Gemeinde hatte die Kirchgemeindeversammlung zudem vom Rücktritt von Heidi Spycher aus der Geschäftsprüfungskommission (GPK) Kenntnis zu nehmen. Als ihre Nachfolgerin wählte die Versammlung die 24-jährige Claudia Schweizer. Als siebtes Mitglied in die Kivo wurde der 31-jährige Walter Zellweger gewählt und die Nachfolge von Hans Frischknecht in der Synode tritt der 63-jährige Kirchenpräsident Marcel Steiner an. Alle drei wurden von den 32 Kirchenmitgliedern einstimmig gewählt. Zuvor hatte die Versammlung die Jahresrechnung 2016 und das Budget 2017 diskussionslos und einstimmig gutgeheissen.

In seiner Eröffnungsansprache ging Kirchenpräsident Marcel Steiner auf die Kirche als Institution und auf die Kirche als Gebäude ein. Er nahm Bezug auf die Frage, ob kleine Kirchgemeinden im Kanton fusionieren sollten und legte dar, dass die Kivo Schwellbrunn im vergangenen Jahr diese Frage gründlich diskutiert habe. Sie sei der Meinung, dass für Schwellbrunn derzeit keine Notwendigkeit zu einer Fusion bestehe und dass die Nähe zu den Menschen das wichtigste Gut einer Kirchgemeinde sei, das nicht organisatorischen Effizienzüberlegungen geopfert werden dürfe. Allerdings schliesse diese Meinung einen Ausbau der seit über 15 Jahren bewährten Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Waldstatt und Schönengrund nicht aus.

Seit zweieinhalb Jahren mit Baumängeln beschäftigt

In Bezug auf die Kirche als Gebäude sprach Steiner die Baumängel an, mit der sich die Verantwortlichen von Gemeinde und Kirchgemeinde seit Abschluss der Innenrenovation vor zweieinhalb Jahren beschäftigen müssen. Dabei geht es um Schäden im Holzparkettboden und im Verputz an den Wänden. Da die Einwohnergemeinde Besitzerin des Kirchgebäudes sei, werde der Gemeinderat in den nächsten Wochen über das weitere Vorgehen zur Sanierung der Baumängel entscheiden müssen, sagte Steiner. (pd)