SCHWELLBRUNN: Risi erhält Darlehen

Das Betreuungszentrum Risi soll für rund 11 Millionen Franken erneuert werden. Die Gemeinde gewährt ein Darlehen von 450000 Franken. Der Beschluss untersteht noch dem fakultativen Referendum.

Drucken
Teilen
Freuen sich über das Darlehen: Gemeinderatsvizepräsident Ueli Frischknecht, Risi-Stiftungsrat und Baukommissionspräsident Bruno Tobler sowie Heimleiter Urban Büsser. (Bild: PD)

Freuen sich über das Darlehen: Gemeinderatsvizepräsident Ueli Frischknecht, Risi-Stiftungsrat und Baukommissionspräsident Bruno Tobler sowie Heimleiter Urban Büsser. (Bild: PD)

Die Finanzierung des geplanten Neubaus des Alters- und Betreuungszentrums Risi in Schwellbrunn kommt gut voran. Dieser Tage hat der Gemeinderat Schwellbrunn die Gewährung eines Darlehens von 450000 Franken beschlossen. Der Stiftungsrat erwartet in diesen Tagen die Baubewilligung und ist optimistisch, dass schon bald die Baumaschinen auffahren werden.

Der Darlehensbeschluss des Gemeinderats untersteht noch dem fakultativen Referendum, die Frist dafür läuft vom 2. bis am 22. Juni. «Wir spüren in der Bevölkerung sehr viel Goodwill und eine breite Unterstützung für den Neubau und erwarten, dass die Referendumsfrist unbenutzt ablaufen wird», sagt Ueli Frischknecht, Vizepräsident des Schwellbrunner Gemeinderats.

Arbeitsgruppe prüfte gründlich

Nach dem Eingang des Darlehensgesuchs der Stiftung Risi habe der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche sorgfältig geprüft habe, ob die ­Voraussetzungen für das Darlehen gegeben seien, erklärt Ueli Frischknecht. Neben ihm gehörten der Arbeitsgruppe die Gemeinderatsmitglieder Gabi Brunner und Markus Schmidli sowie Gemeindeschreiber Robert Signer an. Der Gemeinderat habe grosses Interesse daran, dass das Betreuungszentrum Risi eine ­Zukunft habe «und dafür ist ein Neubau zwingend», ist Ueli Frischknecht überzeugt. Die Stiftung als Trägerschaft der Risi übernehme eine wichtige Aufgabe im Sinne der Gemeinschaft und verfüge auch über einen entsprechenden Leistungsauftrag der Gemeinde Schwellbrunn.

Die Gesamtkosten für den Neubau des Betreuungszentrums Risi sind auf rund 11 Millionen Franken veranschlagt. Bankkredite sind für 9,5 Millionen zugesagt. Dazu kommen das Darlehen der Gemeinde von 450000 Franken sowie 400000 Franken aus Eigenmitteln der Stiftung Risi. Zudem haben verschiedene Stiftungen bereits 250000 Franken zugesichert. Auch die einheimische Bevölkerung und das Gewerbe unterstützen das Projekt Risi mit über 100000 Franken. Stiftungsratsmitglied und Baukommissionspräsident Bruno Tobler ist zusammen mit Heimleiter Urban Büsser zuversichtlich, dass es mit der Finanzierung klappt: «Wir sind optimistisch, dass die derzeit noch fehlenden 300000 Franken zusammenkommen und wir dann den definitiven Startschuss geben können.»

Hauptgebäude durch Neubau ersetzen

Das Neubauprojekt sieht vor, das sanierungsbedürftige Hauptgebäude durch einen Neubau mit 44 Pflegebetten und einer separaten Station für an Demenz erkrankte Menschen zu ersetzen. Lichtdurchflutete grosszügige Zimmer, eine zeitgemässe Infrastruktur sowie eine attraktiv gestaltete Umgebung sollen die «neue Risi» prägen. (pd)