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SCHWELLBRUNN: Rätselweg wird attraktiver

Beliebter denn je: Eine kürzere Strecke für Familien, neue Aufgaben und eine Erweiterung der Infrastruktur haben mehr Besucher zur Folge.
Miranda Diggelmann
Das neue Starthüttli des Rätselweges steht auf dem Parkplatz Halden in Schwellbrunn und ist zugleich Anfang und Ende der beiden Rätselrouten. (Bild: Patrik Kobler)

Das neue Starthüttli des Rätselweges steht auf dem Parkplatz Halden in Schwellbrunn und ist zugleich Anfang und Ende der beiden Rätselrouten. (Bild: Patrik Kobler)

Miranda Diggelmann

miranda.diggelmann @appenzellerzeitung.ch

2001 ist in Schwellbrunn der Rätselweg entstanden – eine Wanderroute mit acht Posten, bei denen die Passanten diverse Denkaufgaben lösen können. Anfangs wurde der Rätselweg nicht sehr rege genutzt. Seit letztes Jahr erste Änderungen vorgenommen wurden, steigen die Nutzerzahlen jedoch. Seit diesem Jahr kann nun der erneuerte Rätselweg regulär benutzt werden.

«Die Kinder waren früher mit der Laufstrecke überfordert und mit der Anzahl Rätsel unterfordert», erklärt Fabian Anthamatten, Rätselweg-Verantwortlicher. Aus diesem Grund wurde Mitte Sommer 2017 der Familienrätselweg lanciert. Dieser beträgt nur 5,4 Kilometer und ist für Familien mit Kindern in einem Halbtagesausflug zu bewältigen.

Nicht nur die Familienrunde ist beim Rätselweg neu. Früher bestanden die acht Posten nämlich ausschliesslich aus Kreuzworträtseln. Heute setzen sich die Denkaufgaben aus verschiedenen Rätseln wie beispielsweise Sudoku, Bilderrätsel, Worträtsel, Bimaru, Logikrätsel und vielem mehr zusammen. Dabei sind die Aufgaben auf den Postentafeln neu in drei verschiedene Schwierigkeitsstufen – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – eingeteilt. So kommen auch die Kleinsten nicht mehr zu kurz. «Seit wir die Familienroute und die neuen Rätsel anbieten, wird der Rätselweg öfter genutzt und es werden um einiges mehr Lösungsblätter am Ende der Runde eingeworfen», sagt Fabian Anthamatten.

Neues Starthüttli im Appenzeller Stil

Gestartet werden beide Rätselwege, der kleine sowie der grosse, bei dem Parkplatz Halden in Schwellbrunn. Früher befand sich dort ein unscheinbares Häuschen. Nun steht beim Start des Rätselweges ein Starthüttli im traditionellen Appenzeller Stil, das etwas mehr Aufmerksamkeit auf sich beziehungsweise auf den Rätselweg lenken soll. Dort dürfen sich die Rätselweg-Besucher mit einem blauen Rätselblatt für die grosse Route oder mit einem grünen Rätselblatt für die kürzere Route und mit Stiften ausstatten.

Ebenfalls neu ist eine Feuerstelle im Tobelwald in der Mitte des Familienrätselweges. Diese ist bis anhin jedoch nur mit einem Tisch und einem Paar Bänken ausgestattet. «Künftig werden wir die Infrastruktur der neuen Feuerstelle noch weiter ausbauen», sagt Fabian Anthamatten.

Weil es auf dem Schwellbrunner Rätselweg teilweise Strecken gibt, die immer ein wenig feucht sind, soll in Zukunft auch der Wegbau verbessert werden. Dafür sollen laut dem Rätselweg-Verantwortlichen an einigen Stellen unter anderem Treppen eingebaut werden. Durch diese Massnahmen erhofft sich Fabian Anthamatten einen weiteren Zuwachs bei der Nutzung des Rätselwegs.

Der Schwellbrunner Rätselweg ist abgesehen von der Zeitspanne zwischen Anfang März und Ostern ganzjährig geöffnet. Die Nutzung ist kostenlos, auch die Rätselblätter und Stifte werden gratis angeboten. Im Winter kann der grosse Rätselweg gleichzeitig als eine Schneeschuh-Route genutzt werden.

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