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SCHWELLBRUNN: Baustart für die «neue Risi»

Der Spatenstich hat gestern die neue Ära des Alters- und Betreuungszentrums Risi eingeläutet. Im Frühling 2019 soll der Neubau bezugsbereit sein. Doch zuerst wird ein historisches Haus abgebrochen.
Mea Mc Ghee
Ein letztes Mal geniessen die Beteiligten des Spatenstichs die Aussicht aus der «alten Risi». (Bild: MC)

Ein letztes Mal geniessen die Beteiligten des Spatenstichs die Aussicht aus der «alten Risi». (Bild: MC)

Mea Mc Ghee

mea.mcghee@appenzellerzeitung.ch

Für das über 200-jährige stattliche Gebäude auf der Risi schlägt bald das letzte Stündchen. Anlässlich des gestrigen Spatenstichs nagte bereits eine Baggerschaufel an einem mit Geranien geschmückten Fenster. Bruno Tobler, Stiftungsrat und Präsident der Baukommission Risi, sprach von einem Meilenstein. Bis im Frühling 2019 soll das Alters- und Pflegeheim Risi abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Im März 2016 habe die erste Sitzung der Baukommission stattgefunden, informierte Tobler die Gäste des Spatenstichs, darunter Schwellbrunns Gemeindepräsident Hansueli Reutegger. «Damals gingen wir davon aus, die Obergeschosse zu sanieren und einen Anbau zu erstellen.» Die mangelhafte Bausubstanz sei der Hauptgrund, weshalb man sich stattdessen für den Neubau entschieden hat. Bei den bereits laufenden Rückbauarbeiten ­seien mehr mit Schadstoffen belastete Materialien festgestellt worden, als angenommen. Dies werde das Projekt verteuern, sagte Bruno Tobler.

Die Gesamtkosten für den Neubau des Betreuungszentrums Risi sind auf rund elf Millionen Franken veranschlagt. Finanziert wird das Projekt durch Bankkredite in der Höhe von 9,5 Millionen Franken, ein Darlehen der Gemeinde Schwellbrunn über 450 000 Franken und aus 400 000 Franken Eigenmitteln der Stiftung Risi. Weiter haben verschiedene Stiftungen Beiträge zugesichert, und die einheimische Bevölkerung sowie das Gewerbe sprechen einen Beitrag von 100 000 Franken. Trägerin des Alters- und Betreuungszentrums ist seit dem Jahr 2002 die Stiftung Risi. Diese verfügt über einen entsprechenden Leistungsauftrag der Gemeinde Schwellbrunn.

Effizienterer Betrieb im Neubau

In die Planung des Neubaus waren unter anderen Heimleiter Urban Büsser, Claudia Juon, Leiterin Pflege und Betreuung, sowie Marianne Oertle, Leiterin Hotellerie, involviert. Ihr Fachwissen habe dazu verholfen, dass die Betriebsabläufe künftig effizienter seien, so Tobler. 40 Betten, verteilt auf helle Einzel- und Doppelzimmer sowie Appartements, wird der Neubau aufweisen. Eine Demenzabteilung komplettiert das Angebot. Attraktiv soll auch die Umgebung der «neuen Risi» gestaltet werden.

Der Grossteil der Risi-Pensionäre wohnt während der Bauphase im ehemaligen Kurhaus Sonnenberg im Dorf. Nach dem Abbruch des Altbaus wird gegen Ende September die Baugrube ausgehoben. Mitte Oktober beginnen die Arbeiten am Neubau und im kommenden Frühling jene des Innenausbaus.

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