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Schweizer Titel und ein Jubiläum

Schule Herisau
Fast wie ein Länderspiel: Andreas Koller führt durch das Programm. (Bild: PD)

Fast wie ein Länderspiel: Andreas Koller führt durch das Programm. (Bild: PD)

Rund 130 Herisauer Schulkinder der 5. Klassen erfreuten am Samstagvormittag mit dem Frühlingssingen die Bevölkerung.

Kuhglockengebimmel und Schlagzeugklänge, Schweizer Fahnen, farbenfrohe Vorträge von Liedern: Die Zuhörerinnen und Zuhörer in der reformierten Kirche waren vom Frühlingssingen der 5. Klassen begeistert. Titel wie «Gang rüef de Bruune» habe sie selber noch in der Schule gesungen, meinte die Schulpräsidentin Annette Joos in der Begrüssung. Sie freute sich am Programm mit den Schweizer Liedern, erinnerte aber daran, dass die Verbundenheit zur Heimat auch mit einer Offenheit einhergehen sollte. «In Herisau leben aktuell Menschen aus 89 Nationen», sagte Gemeinderätin Joos.

Zum 40. Mal im Einsatz

Eine Band von Lehrpersonen begleitete die Lieder, bestehend aus Barbara Nef, Ruedi Looser, David Meili und Georg Kegel. Letzterer nahm am Samstag zum 40. Mal am Frühlingssingen teil. Dieses habe einst Ostersingen und nachher Schlusssingen geheissen, sagte er. Seit der Umstellung auf den Schuljahresbeginn im Sommer werde der Anlass Frühlingssingen genannt. Andreas Koller, der Leiter der Musikschule Herisau, dirigierte den Chor der rund 130 Schülerinnen und Schüler. Er dankte den Lehrpersonen, welche seit Januar in ihren Klassen die Lieder einstudiert hatten, sowie der Schulleitung und der Schulpräsidentin. «Es ist eine schöne Tradition, dass wir diesen Anlass jedes Jahr wieder durchführen können.»

Mit Solopassagen entzückt

Traditionelle Titel aus dem Appenzellerland ergänzten sich mit dem mehrsprachig vorgetragenen Schweizerpsalm sowie moderneren Melodien wie «Heimweh nach de Bärge» von Plüsch oder «Kiosk» und «Hopp Schwiiz» von Polo Hofer zu einem begeisternden Programm. Gruppen aus den Schulhäusern leisteten mit ihren Einlagen wichtige Beiträge im einstündigen Ablauf: Sie spielten Ukulele, sie hielten Plakattafeln hoch, sie tanzten im Gang zwischen den Bankreihen, sie schlugen mit Holzstäben Rhythmen. Und ein Schüler entzückte mit Solopassagen. Die Kollekte war für den Hospiz- und Entlastungsdienst Appenzellerland bestimmt. (pd)

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