Schweizer meisterschaft
Endlich wieder ein Rennen für die Ostschweizer Skicrosser Marc Bischofberger und Jonas Lenherr

An die Olympischen Spiele durften sie nicht. Als sie in der vergangenen Woche am Weltcup in Russland starten wollten, wurden sie wegen des Krieges zurückbeordert. Nun steht die Schweizer Meisterschaft auf dem Programm.

Daniel Good
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Weltmeister Alex Fiva (links) und der frühere Olympiazweite Marc Bischofberger am Weltcup im Januar in Schweden.

Weltmeister Alex Fiva (links) und der frühere Olympiazweite Marc Bischofberger am Weltcup im Januar in Schweden.

Bild: Anders Wiklund/Zuma

Der in Marbach wohnende Appenzeller Marc Bischofberger ist der Olympiazweite von 2018, der Gamser Jonas Lenherr wurde in der vergangenen Saison Zweiter im Gesamtweltcup.

Aber den Sprung nach Peking schafften die beiden Ostschweizer nicht. Zu stark waren die verbandsinternen Konkurrenten, die in China durch Ryan Regez und Alex Fiva olympisches Gold und Silber gewannen.

Alle hätten sie in der vergangenen Woche im russischen Sunny Valley zum Weltcup antreten wollen. Aber Swiss-Ski zog seine Athleten zurück, und später sagte der internationale Skiverband FIS die Rennen in Russland wegen des Krieges ab.

Die Schweizer waren schon in Sunny Valley, das in der Nähe der Grossstadt Tscheljabinsk liegt. Bischofberger sagt:

«Wir sind noch drei Trainings gefahren. Anschliessend haben fast alle Nationen zurückgezogen. Dann sind wird nach Hause geflogen.»

Bischofberger, Lenherr und Co waren am Sonntag zurück in der Schweiz.

Nun kommen die Schweizer Skicrosserinnen und Skicrosser doch noch zu einem weiteren Renneinsatz. Am Samstag und Sonntag findet im Skigebiet Hoch-Ybrig die Schweizer Meisterschaft statt. Auch Regez, der Olympiasieger, und Fiva, der Olympiazweite von 2022, stehen am Start.

Jonas Lenherr

Jonas Lenherr

Bild: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE

Bischofberger und Lenherr können zeigen, dass weiter mit ihnen zu rechnen ist.