Schweizer Alpen-Club jubilliert

Vor 100 Jahren 24. Juni: An die erwachsene Jugend des Toggenburgs. Der Schweizer Alpen-Club feiert diesen Sommer sein fünfzigstes Jahresfest und in vielen Sektionen rüstet man sich, dasselbe würdig zu begehen.

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Vor 100 Jahren

24. Juni: An die erwachsene Jugend des Toggenburgs. Der Schweizer Alpen-Club feiert diesen Sommer sein fünfzigstes Jahresfest und in vielen Sektionen rüstet man sich, dasselbe würdig zu begehen. Auch die Sektion Toggenburg will nicht zurückstehen und hat auf diesen Zeitpunkt eine Institution ins Leben gerufen, die bestimmt ist, unsere erwachsene Jugend an Körper und Geist zu stärken, die ihr Gelegenheit gibt, Kenntnisse aller Art zu erwerben und Erfahrungen, die auch für das bürgerliche Leben einen nicht zu unterschätzenden Wert haben, zu sammeln. Einen praktischen Zweck verfolgt damit der Verein in erster Linie: Die Heranbildung eines geeigneten Nachwuchses.

Vor 50 Jahren

26. Juni: Fernseh-Verein Toggenburg. An der HV des neu gegründete Fernseh-Vereins wird Gelegenheit geboten, über die Errichtung eines Kleinsenders Stellung zu nehmen.

Wattwil. Bergführer Paul Etter, Walenstadt, zeigt in der Aula der Textilfachschule einen selbstgedrehten Film mit schönen Aufnahmen der Churfirstenwände, von gewagten Klettertouren und forschen Skiabfahrten abseits des grossen Pistenrummels, aber auch Tiere und Pflanzen. Unter den verschiedenen Alpinisten, welche bei der Verfilmung beteiligt waren, sind auch die beiden Toggenburger Ernst Forrer und Ueli Hürlimann, beides Teilnehmer an Himalaja-Expeditionen.

Vor 20 Jahren

24. Juni: Brunnadern. Neues Gemeindehaus Brunnadern und Gestaltung der Ortsdurchfahrt. An der Bürgerversammlung vom 8. April 1988 wurde dem Kauf der Liegenschaft Schrepfer zugestimmt. Zu diesem Grundstück gehörte auch das Wohnhaus mit Scheune an der Dorfstrasse 20, das zum Gemeindehaus umgebaut wurde. Der Grund für den Kauf der Liegenschaft bestand in der Absicht des Gemeinderates, mit einer aktiven Bodenpolitik das Baugeschehen in der Gemeinde besser in den Griff zu bekommen. Bereits im damaligen Gutachten wurde auf das Problem des Gemeindehauses hingewiesen, ob die Verlegung ins Dorfzentrum geprüft werden sollte.

Vor 10 Jahren

25. Juni: Alt St. Johann. Das renovierte und erweiterte Gemeindehaus Alt St. Johann wurde eingeweiht. Ein einladendes, offenes Haus. Das in den Sechzigerjahren gebaute Gemeindehaus wurde in den vergangenen Monaten vollständig saniert. Gemeindepräsident Alois Ebneter nannte die Gründe für die Sanierung: Bei Gewitter waren oft die Fenster undicht und beim Thur-Hochwasser vor einigen Jahren drang Wasser in den Keller. Bücher und Akten schwammen. Die schlechte Isolation und die düsteren, wenig einladenden Korridore waren weitere Auslöser. Zudem haben Wildhaus und Alt St. Johann die Grundbuchämter zusammengelegt, was zu mehr Raumbedarf führte.