Schwarze Zahlen mit neuem Konzept

Seit Anfang Jahr wird das Hotel Seeblick als Bed-and-Breakfast-Haus geführt. Das schlägt sich in der Buchhaltung positiv nieder. Im Zentrum steht aber weiterhin ein Verkauf des Hauses.

Peter Eggenberger
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Die «Seeblick»-Bungalows sind alle fest vermietet. (Bild: pe)

Die «Seeblick»-Bungalows sind alle fest vermietet. (Bild: pe)

WIENACHT. Seit der Eröffnung des Kurhotels Seeblick im Jahre 1989 ist die Zahl der Logiernächte im ganzen Kanton gesunken. Von dieser Abwärtsspirale blieb auch der «Seeblick» nicht verschont. Zusätzlich zu schaffen machten dem Haus der starke Franken und damit das weitgehende Ausbleiben der deutschen Gäste. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung entschieden sich deshalb vor Jahresfrist für die Aufgabe des Hotelbetriebs. Seit Anfang 2012 wird der «Seeblick» als Bed-and-Breakfast-Haus geführt; zudem sind heute alle Bungalows und ein Teil der Gästezimmer fest vermietet.

Verhandlungen laufen

Zur am Freitag durchgeführten Generalversammlung der «Seeblick»-Aktiengesellschaft konnte Verwaltungsratspräsident Peter Schwotzer knapp 20 Aktionärinnen und Aktionäre mit total 761 Stimmrechten sowie als Vertreter des Gemeinderats Lutzenberg Peter Schalch begrüssen. «Dank des neuen Konzepts schreiben wir jetzt wieder schwarze Zahlen, und voraussichtlich schliesst das laufende Geschäftsjahr mit einem Plus ab», freute sich Schwotzer in seinem Grusswort. «Im Vordergrund steht aber nach wie vor der Verkauf der Gesamtliegenschaft. Derzeit werden Verhandlungen mit zwei Schweizer Interessenten geführt, die den<Seeblick> in weitestem Sinne als Gästehaus weiterbetreiben möchten.»

Hoffnung auf gute Zukunft

Der aus Peter Schwotzer, Rheineck (Präsident), Brigitte Homberger, Steinach (Aktuarin), Jutta Basler, Rorschach (Geschäftsführung), sowie Erich und Rita Schmid, Wienacht, bestehende Verwaltungsrat wurde bestätigt. Auch beim anschliessenden Apéro stand die Hoffnung auf eine gute Zukunft des «Seeblicks» im Zentrum des Gedankenaustausches.

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