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SCHUTZWALD: Nachhaltige Investition für alle

In den vergangenen rund 18 Monaten wurden in verschiedenen Toggenburger Schutzwäldern 10 000 Bäume gepflanzt. Ermöglicht haben dieses Engagement die Helvetia Versicherungen.
Sabine Schmid
Regierungsrat Bruno Damann (mit gelber Jacke) pflanzt einen Baum. Martin Schwald von der Helvetia-Versicherung, Ernst Bohl, Präsident der Dürrenbachkorporation in Stein, und Kantonsoberförster August Ammann (von links) schauen zu. (Bild: Sabine Schmid)

Regierungsrat Bruno Damann (mit gelber Jacke) pflanzt einen Baum. Martin Schwald von der Helvetia-Versicherung, Ernst Bohl, Präsident der Dürrenbachkorporation in Stein, und Kantonsoberförster August Ammann (von links) schauen zu. (Bild: Sabine Schmid)

Regierungsrat Bruno Damann, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements, und Kantonsoberförster August Ammann griffen gestern im Dürrenbachtobel in Stein zum Werkzeug. Ihnen fiel die Ehre zu, die letzten Weisstannen von insgesamt 10 000 Bäumen zu pflanzen, die die Helvetia Versicherungen im Rahmen ihres Schutzwaldengagements der Waldregion 5 Toggenburg gespendet haben.

Bruno Damann betonte dabei die Wichtigkeit eines intakten Schutzwaldes, der das Leben im Tal darunter erst ermögliche. «Ein Schutzwald ist ein natürlicher Schutz, aber auch ein zentrales Element für die Wirtschaftlichkeit einer Region», sagte er. Das Engagement der Helvetia Versicherungen für die Schutzwälder sei ein Zeichen nach aussen und ein gutes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft, der öffentlichen Hand und dem regionalen Forstwesen. Bruno Damann lobte den nachhaltigen Einsatz der Versicherung. Der Schutzwald müsse aber zwingend regelmässig gepflegt werden. Trotz dieses wiederkehrenden Aufwands, rechnete der Regierungsrat aus, sei ein Schutzwald hundertmal günstiger als technische Verbauungsmassnahmen.

Martin Schwald, bei der Helvetia Versicherungen für das Projekt Schutzwald zuständig, zog eine Parallele: So wie eine Versicherung nur kollektiv funktioniere, sei es im Wald. Ein einziger Baum biete keinen Schutz, nur ein Wald sei stark genug. Schwald hob die gute Zusammenarbeit mit dem Regionalförster Christof Gantner und den beteiligten Revierförstern und Waldbesitzern hervor. Seit der Pflanzung der ersten Bäume im Mai 2015 sei das Projekt reibungslos abgelaufen. Das Engagement der Versicherung geht noch weiter: Jeder kann über die Internetseite für zehn Franken einen Baum spenden oder auch jemandem einen Baum in einem Toggenburger Schutzwald schenken.

Keine weiteren Naturereignisse seit 1934

Die vorerst letzten Weisstannen wurden im Gebiet des Dürrenbachs in Stein gepflanzt. Der zuständige Revierförster Thomas Abderhalden zeigte anhand von Bildern, dass der Bach bis Ende des 19. Jahrhunderts eine Bedrohung für das Dorf darstellte. Erste Verbauungen seien 1899 projektiert worden. Seitdem wurden über 2,5 Millionen Franken für Bachverbauungen und Aufforstungen investiert. Dabei seien rund 82 000 Bäume gepflanzt und 100 Verbauungen erstellt worden, sagte Abderhalden. Das Engagement habe sich gelohnt. Der Dürrenbach, der über ein Einzugsgebiet von rund 3,3 Quadratkilometer verfügt, sei seit 1934 nicht mehr über die Ufer getreten. Wie Christof Gantner erklärte, wurden im Toggenburg in dieser Zeit in mehreren Schutzwäldern Verjüngungsmassnahmen ergriffen. Nebst dem Dürrenbach waren es weitere Wälder in Stein, im Ebnat-Kappler Steintal, im Gebiet Richtung Schwägalp und in mehreren Wäldern in der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann. Man habe sich bewusst auf die Schutzwälder im Obertoggenburg konzentriert, sagte Gantner.

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