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SCHULRATSWAHL: «Kinder sind unsere Zukunft»

Othmar Huser ist Vater von zwei Kindern und JO-Leiter des SSC Toggenburg. So hat er oft mit Kindern zu tun. Unter anderem deshalb kandidiert das Mitglied der SVP für den Schulrat in Nesslau.
Sabine Schmid
Schulratskandidat Othmar Huser vor der Schulanlage Büelen in Nesslau. (Bild: PD)

Schulratskandidat Othmar Huser vor der Schulanlage Büelen in Nesslau. (Bild: PD)

Die Nesslauer Schule kennt Othmar Huser vor allem von seinen Kindern. Die Tochter besucht die dritte Klasse, der Sohn wurde im letzten Sommer eingeschult. Sie würden zu Hause viel erzählen und er höre ihnen interessiert zu, sagt der Familienvater. Da sei aber eine anfängliche Skepsis gewesen, denn aufgrund des Umzugs nach Nesslau vor zwei Jahren musste die Tochter die Schule wechseln. Und, anders als im vorherigen Wohnort Alt St. Johann, kam sie in eine Mehrstufenklasse. Dies habe seine Skepsis geweckt, gibt Othmar Huser zu und fügt rasch an, dass er aber bald positiv überrascht gewesen sei. Im Klassenzimmer habe keine Unruhe geherrscht und die Kinder helfen einander, wenn eines Probleme mit dem Stoff hat. «Das finde ich sehr gut», lobt Othmar Huser.

Eine gute Schule zu haben, die den Kindern ein gesundes Lernumfeld bietet, ist dem zweifachen Vater, der als technischer Verkaufsberater im Holzfachstoffhandel arbeitet, wichtig und dafür will er sich auch einsetzen. Zum Beispiel, wenn er am
4. März in den Schulrat von Nesslau gewählt würde. Er habe sich schon seit längerem für politische Belange interessiert und dann habe die SVP ihn angefragt, ob er für den Schulrat kandidieren möchte. Nach kurzer Überlegungszeit und einem Gespräch mit dem zurücktretenden Michèl Sutter sagte er zu. Zumal er auch beruflich die Möglichkeit habe, dieses Amt zu übernehmen. «Die SVP hat mir offen gelassen, ob ich in die Partei eintreten oder parteilos bleiben möchte», sagt Othmar Huser. Er denkt aber, dass ein Parteibeitritt Vorteile bringt, zum Beispiel, um leichter an Informationen zu kommen. Nicht zuletzt vertrete die SVP in vielen Belangen seine Meinung.

Schule soll fördern, darf aber auch fordern

Dem dualen Bildungssystem, bei dem sich ein Jugendlicher für eine Lehre oder ein Studium entscheiden kann, stellt Othmar Huser gute Noten aus. Als gelernter Schreiner, der sich weitergebildet hat, weiss er, dass eine Lehre ein guter Grundstein ist, auf dem sich aufbauen lässt. Es sei jedoch notwendig, dass die Schule die Kinder nicht nur fördere, sondern auch etwas von ihnen fordere. «Ich finde es gut, dass die Kinder in der Primarschule benotet werden und so einem gewissen Leistungsdruck unterliegen», sagt er. Positiv bewertet er auch das Frühenglisch für Kinder ab der dritten Klasse. Dass es aber noch in der Primarschule eine zweite Fremdsprache brauche, empfindet Othmar Huser nicht als zwingend. Meistens komme noch einiges anderes dazu und da bestehe die Gefahr, dass man sich zu sehr verzettle und dann zwar vieles, aber nur noch wenig vertieft lerne. «Aber das steht so im Lehrplan und daran müssen auch wir uns halten», sagt er.

Die Ausgaben, die sich die Gemeinde Nesslau für die Bildung leistet, sind aus Othmar Husers Sicht gerechtfertigt. Die Bildung sei einer der Grundpfeiler der Gesellschaft, findet er. «Es gibt diesbezüglich aber auch Kritikpunkte», glaubt er. Konkreter könne er aber derzeit noch nicht werden, zuerst müsse er die Wahl abwarten und sich dann in das Thema einarbeiten. Als gebürtiger Alt St. Johanner hat Othmar Huser auch verfolgt, wie die Oberstufe seiner Heimatgemeinde geschlossen und nach Nesslau verlegt wurde. Er könne die Argumente der Eltern, die sich zuerst dagegen gewehrt haben, verstehen, sagt er heute. Dennoch ist er froh, dass die Zusammenlegung kein Thema mehr sei.


Sport ist ein guter Ausgleich zur Schule

Mit diesem Zusammenschluss hat die Oberstufe Nesslau auch das Label Sportschule bekommen. «Ich finde Sport eine gute Möglichkeit, damit die Kinder sich austoben können und danach wieder konzentrierter an eine Sache herangehen», sagt Othmar Huser. Dies beobachtet er nicht nur bei seinen eigenen Kindern, sondern auch bei den Erst- und Zweitklässlern, die er als JO-Leiter auf die Piste begleitet. Dieses Engagement nimmt er gerne auf sich. «Kinder sind mir sehr wichtig, denn sie sind unsere Zukunft.»

Lesen Sie hier das Porträt des anderen Kandidaten Samuel Bauert.

Die Ersatzwahl für ein Mitglied im Schulrat Nesslau findet am
4. März statt.

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