Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Schulgemeinde will Steuerfuss senken

Welch freudige Mitteilung enthält die dieser Tage erhaltene Einladung zur ordentlichen Schulgemeinde 2016. Die Schule Steinegg will den Steuerfuss senken. Schön, wenn in Zukunft weniger Geld ans Steueramt fliessen muss.

Welch freudige Mitteilung enthält die dieser Tage erhaltene Einladung zur ordentlichen Schulgemeinde 2016. Die Schule Steinegg will den Steuerfuss senken. Schön, wenn in Zukunft weniger Geld ans Steueramt fliessen muss.

Eine genauere Betrachtung der Jahresrechnung 2015 zeigt, dass Steinegg pro Schüler mit Ausgaben von circa 12 600 Franken traumhaft tiefe Kosten produziert. Die Zahl kann nicht genau eruiert werden, da die Jahresrechnung nicht genau ausweist, wie viel Rückstellungen für die Fassadenrenovation in die passiven Abgrenzungsposten im Jahr 2015 gebucht wurden. Ich bin der Meinung, dass dem Schulrat und den Angestellten der Schule für diesen sparsamen Umgang mit Steuergeldern ein grosser Dank gebührt.

Als Vergleich betrugen die Kosten pro Schüler in der Schweiz gemäss Bundesamt für Statistik im Jahr 2012 schon 17 485 Franken.

Was mir grosse Sorgen bereitet, ist die Frage, wie sich diese Kosten entwickeln werden. Wie sich im Schweizer Vergleich zeigt, sind die «fortschrittlichen» Kantone, das heisst jene Kantone, die Lehrmethoden gemäss Lehrplan 21 teilweise schon anwenden, bei diesen Kosten in einem andern Bereich. Basel- Stadt hatte schon 2013 Kosten pro Schüler von 19 485 Franken. Die Vorzeigeschule im Bereich selbst organisiertes Lernen in Niederhasli budgetiert für 2016 Kosten pro Schüler von über 25 000 Franken.

Diese Zahlen sind erschreckend. Die Schulgemeinden sind vielleicht gehalten, vorsichtig zu budgetieren, um die Schulbürger nicht in ein paar Jahren mit Steuererhöhungen «belästigen» zu müssen. Der Kanton Appenzell Innerrhoden plant die Einführung des Lehrplans 21 im Jahr 2018. Welche Kosten das genau mit sich bringt, wird von den Verantwortlichen in allen Kantonen verschwiegen. Wenn die Landsgemeinde 2016 den Lehrplan 21 nicht stoppen sollte, öffnet sich auch für unsere Schulen nach Ansicht vieler Experten ein «Fass ohne Boden».

Paul Bannwart, Bäbelers 5 9050 Appenzell Steinegg

Was passiert mit den Fussgängern?

In Bühler werden grosse Überbauungen geplant und gebaut. Zurzeit sind die Überbauungen Kohli und Nöggel-Edelgrueb im Entstehen. Bei beiden Bauvorhaben entstehen je um die 30 Wohnungen mit je circa 60 Parkplätzen. Bei diesen rund 120 Parkplätzen entstehen bei nur einer Weg- und Zufahrt im Tag neu 240 Fahrbewegungen auf diesen Strassen. Dazu kommen die Zubringerfahrten zu den Gebäuden. Alles in allem eine gewaltige Verkehrszunahme gegenüber der heutigen Situation. Bei den Bauvorhaben werden der Strassenausbau für ein gefahrloses Kreuzen und der Bau von Trottoirs für die Fussgänger einfach vergessen. Es werden nicht einmal die später dazu nötigen Flächen ausgeschieden und dafür vorgesehen.

Die Gemeinde hat den grössten Nutzen von den neuen Einwohnern in Form von Steuereinnahmen. Unsere gewählten Volksvertreter sind aber auch verantwortlich für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, vorab der Fussgänger. Die Fussgänger sind Menschen allen Alters, wie Kinder und Menschen mit erhöhtem Sicherheitsbedürfnis.

Es ist doch nicht die Absicht, die Verkehrsproblematik zu negieren und erst dann tätig zu werden, wenn es verletzte oder sogar tote Menschen gegeben hat?

Es kann bei einer solchen Verkehrszunahme auch nicht erwartet werden, dass einige wenige Grundstückeigentümer mit einer FLG die Strassen erhalten sollen. Der einzelne Grundstückeigentümer wird überproportional zur Beitragsleistung im Verhältnis zu seinem Gebrauch zur Kasse gebeten. Die Strassen in den Baugebieten sind bedingungslos von der Gemeinde vorgängig und vollumfänglich zu übernehmen.

Es ist heute eine zwingende Notwendigkeit, für die Fussgänger Trottoir zu erstellen. Alles andere ist fahrlässig. Wir haben schon verschiedentlich auf diese unhaltbaren Zustände hingewiesen. Aber der Gemeinderat hat kein Musikgehör, seine Pflicht in Sachen der Sicherheit der Fussgänger wahrzunehmen.

Alfred Meier

Weid 33, 9055 Bühler

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.