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Ausserrhoder Schüler im Einsatz gegen Littering

Anlässlich des «Clean-Up-Days» sammeln Klassen am Freitag und Samstag in Ausserrhoden Abfall. Auch die Herisauer Sekundarschule Ebnet Ost sowie die Primarstufe der Schule Waldstatt machen mit.
Natascha Arsic
In der ganzen Schweiz sammeln Schulen, Vereine, Gemeinden und Unternehmen am Freitag und Samstag Abfall. (Bild: APZ)

In der ganzen Schweiz sammeln Schulen, Vereine, Gemeinden und Unternehmen am Freitag und Samstag Abfall. (Bild: APZ)

Mit Warnwesten, Handschuhen und Abfallsäcken ausgerüstet machen sich am Freitag und Samstag wieder Tausende von Helfern an die Arbeit. Auch am siebten nationalen «Clean-Up-Day» sammeln Schulen, Vereine, Gemeinden und Unternehmen während zweier Tage in der ganzen Schweiz Abfall. Hinter dem «Clean-Up-Day» steht die Interessensgemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU), die mit dem Anlass auf Littering aufmerksam machen will.

Über 650 Aufräum-Aktionen werden schweizweit organisiert, davon fünf im Kanton Appenzell Ausserrhoden: vom Unternehmen fit4job Heiden, dem Schulhaus Bild Walzenhausen, der Schule Wolfhalden, Schule Waldstatt und Sekundarschule Ebnet Ost Herisau. «Das sind 120 Aktionen mehr als im Vorjahr und somit ein Rekord», so Nora Steimer, Geschäftsleiterin der (IGSU). Wie die einzelnen Gruppen ihr Rahmenprogramm gestalten, ist ihnen überlassen.

Die 138 Lernenden der Sekundarschule Ebnet Ost räumen am Freitag in der Gemeinde Herisau auf. «Wir sind in zehn Gruppen mit je 15 Schülern und etwa 13 bis 15 Lehrpersonen im Einsatz», sagt Lehrerin Andrea Eisenring, die den Projekttag mitorganisiert hat. Nebst der Aufräum-Aktion werden den Kindern verschiedene Workshops und Besuche angeboten. So wird ihnen auf einem Bauernhof erklärt, welchen Einfluss Littering auf die Landwirtschaft hat. Im Herisauer WinWin-Markt erfahren sie mehr über Recycling und bei der ARA über die Abwasserreinigung.

Aktiv mithelfen statt Theorie lernen

«Die Lernenden sollen auf das Thema Littering und Nachhaltigkeit sensibilisiert werden», erklärt Eisenring. Durch den «Clean-Up-Day» könnten sie sich aktiv mit den Problemen auseinandersetzen und lernen nicht nur die Theorie. Die Lehrpersonen führen zudem verschiedene Workshops durch, je nach Wissensgebiet. Der Werklehrer erstellt mit den Schülern beispielsweise etwas aus alten PET-Flaschen. Eisenring selbst macht etwas zur Klimajugendbewegung. Dazu thematisiert sie den Klimastreik und das Phänomen Greta Thunberg. Zudem besuchen die Lernenden den Film «Youth Unstoppable» am «Filme für die Erde»-Festival vom Freitag, 20. September.

«Die Schule hat bei der Aufräum-Aktion schon öfters mitgemacht und die Reaktionen sind stets positiv ausgefallen, sowohl von den Helfenden als auch von der Bevölkerung und der Gemeinde», sagt Eisenring.

Auch am Open Air St. Gallen engagiert

Die Primarstufe der Schule Waldstatt macht zum dritten Mal bei der «Dorfputzete» mit. «Wir möchten die Kinder damit für die Abfallthematik in Waldstatt sensibilisieren und ihnen aufzeigen, welchen Beitrag sie persönlich leisten können», sagt Lehrerin Sabrina Kuratli. Nach dem Aufräumen erarbeite jede Gruppe den Kreislauf eines Wertstoffes und gestalte dazu selbstständig ein Video. «Anschliessend ergänzt ein Experte des jeweiligen Fachgebiets die entsprechenden Videos mit seinen Erläuterungen.»

Der gesammelte Abfall werde am Ende des Aufräumtages sortiert und richtig entsorgt. Die Oberstufe der Schule Waldstatt hilft zudem jeweils mit, das St. Galler Open-Air-Gelände zu putzen, so Kuratli.

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