Schulen wollen Synergien nutzen

Die Sekundarschulen von Bühler und Gais streben eine Zusammenarbeit an. Eine Arbeitsgruppe hat verschiedene Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Anfang Mai wird die Bevölkerung über den Stand der Arbeiten informiert.

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Die Oberstufen von Bühler und Gais wollen in Zukunft zusammenarbeiten. (Symbolbild: Reto Martin)

Die Oberstufen von Bühler und Gais wollen in Zukunft zusammenarbeiten. (Symbolbild: Reto Martin)

gais/bühler. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den Schulpräsidien, den Schulleitungen und Lehrervertretungen aus den Gemeinden Bühler und Gais sowie einer Verbindungsperson des Kantons, hat sich bereits zu mehreren Sitzungen getroffen. Es wurden dabei verschiedene Vorschläge erarbeitet, wie eine Zusammenarbeit der beiden Schulgemeinden ausgestaltet werden könnte. Der Arbeitsgruppe sei es wichtig, dass alle möglichen Szenarien geprüft und differenziert bewertet würden, heisst es in einer Mitteilung. Der von Gemeinde- und Schulpräsidien und dem Departement Bildung in Auftrag gegebene Zusatzbericht zur Zukunft der Sekundarschule l in Appenzell Ausserrhoden, der vom Regierungsrat Mitte Mai behandelt wird, soll in die geplanten Arbeiten einfliessen.

Synergien nutzen

Die erste Priorität des Projektes soll die Schulqualität einnehmen. Zentral wird sein, die Unterrichtsqualität so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Lernpotenzial voll ausschöpfen können, wird weiter mitgeteilt. Die Zusammenarbeit soll ermöglichen, in verschiedenen Bereichen Synergien zu nutzen, zum Beispiel in der Schulleitung, dem Einsatz der Lehrpersonen, der Weiterbildung, der Anschaffung von Lehrmitteln und in der Nutzung vorhandener Infrastrukturen. Es seien voraussichtlich kaum bauliche Massnahmen erforderlich. Im Rahmen einer zukünftigen Zusammenarbeit werden verschiedene rechtliche Organisationen untersucht. Im Vordergrund stehe eine vertragliche Vereinbarung. Wichtigste Anforderung in diesem Punkt sei die gleichwertige Stellung beider Gemeinden.

Keine Mehrkosten

Erste Kostenrechnungen hätten ergeben, dass kein finanzieller Mehraufwand entstehe. Die Schulorganisation solle so flexibel gestaltet werden, dass die Kosten pro Schüler auch bei schwankenden Zahlen stabil bleiben. (gk)

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