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Schule vor Herausforderungen

Die Herbstkonferenz der Gemeindepräsidien AR war geprägt von Themen, mit denen sich Gemeindepräsidenten oft zu befassen haben: Schule, Asylwesen, Raumplanung und mehr.
In Ausserrhoden wollen die Gemeinden «Schulträger» bleiben. (Bild: KEY/Georgios Kefalas (18.8.2014))

In Ausserrhoden wollen die Gemeinden «Schulträger» bleiben. (Bild: KEY/Georgios Kefalas (18.8.2014))

Das Schwergewicht an der Herbstkonferenz der Ausserrhoder Gemeindepräsidien lag beim Thema Schule: In den letzten Monaten besuchten Regierungsrat Alfred Stricker, Departement Bildung und Kultur, und Walter Klauser, Amt für Volksschule und Sport, die Grundschulen in allen Ausserrhoder Gemeinden. Sie führten Gespräche, um zu erfahren, wie sich die Schule im Kanton darstellt. Sie konnten feststellen, dass die Identifikation der Gemeindebehörden mit der Schule stark und dass die Primarschule «nahe bei den Kindern» sei.

Auf breiter Basis sind die Schülerzahlen gesunken, die Kosten pro Schulkind jedoch gestiegen. Diese Tendenz dürfte noch einige Zeit anhalten, soll sich aber auch wieder ins Positive wenden. Zu den Herausforderungen in der Schule gehören, wie in der Medienmitteilung gelesen werden kann, die Nachbetreuung nach der Schule, die Vielsprachigkeit, die Digitalisierung der Schule, die Sicherheit der Schulwege oder auch Fusionen und Kooperationen.

In der Diskussion zeigte sich, dass die Gemeinden die «Schulträger» bleiben wollen und sich auch in Zukunft selbst organisieren werden. Die Primarschulen bleiben Schulen in der Gemeinde, die Sekundarstufe 1 (Oberstufe) wird jedoch zunehmend regional betrachtet werden müssen. Mehr und mehr werden Tagesschulen als Qualitätsmerkmal zum Standard gehören.

Stauräume und Einlassportale

Rolf Geiger, Geschäftsleiter von Regio St. Gallen-Appenzell AR-Bodensee, und Gallus Hess, Leiter Raumentwicklung AR, erläuterten Aspekte der Raumplanung und des Richtplans. Dabei kam gemäss Medienmitteilung auch das Verkehrsmanagement zur Sprache. Der Verkehr soll so beeinflusst werden, «dass möglichst viel in möglichst kurzer Zeit bewältigt werden kann». Verkehrsüberlastungen soll mit Stauräumen vor den Toren der Stadt sowie mit Einlassportalen an den Stadtgrenzen begegnet werden. Ziel sei es, dass alle Verkehrsteilnehmer auf den Strassen des Verkehrsraums St. Gallen «die eigene Fahrzeit planen können».

Urban Keller, Ausserrhoder Kantonsingenieur, orientierte, wie es in der Mitteilung weiter heisst, über den entstehenden Öreb-Kataster. Dieser befasst sich mit den sogenannten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen. Wer Land besitzt, kann dieses nicht einfach nutzen, wie er oder sie will. Es gilt, Rahmenbedingungen einzuhalten. Mit dem sich im Aufbau befindenden Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen werden relevante Informationen über Grundstücke leicht verfügbar. Zudem werde die Rechtssicherheit dank verbindlicher Informationen erhöht. Davon profitierten sowohl Grundstückbesitzer als auch die verschiedenen Akteure des Immobilienmarktes, Behörden und öffentliche Verwaltungen.

Gallus Pfister, Gemeindepräsident Heiden, erläuterte das von der Arbeitsgruppe Asyl- und Flüchtlingswesen erarbeitete Schema, welches nachvollziehbar die Stadien vom Asylsuchenden bis zum Flüchtling vom Bund über die Kantone bis zu den Gemeinden aufzeigt, wer dabei welche Verantwortlichkeiten trägt, aber auch, wer wen und was finanziert. Dieses Schema soll für alle Behörden, Einrichtungen, Gruppen und Personen, die im Asyl- und Flüchtlingswesen tätig und engagiert sind, eine hilfreiche Übersicht sein. (pd)

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