Schule Steinegg in guter Verfassung

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SteineggSchulpräsident Hans Dörig konnte rund 40 Personen zur Versammlung im Mehrzweckgebäude begrüssen. Die Schulgemeinde Steinegg präsentiere sich in hervorragender ­finanzieller Verfassung, sagte er. «Beim bald 40-jährigen Mehrzweckgebäude ist jedoch mittelfristig mit einem erheblichen Sanierungsbedarf zu rechnen.» Die haustechnische Infrastruktur sei nicht mehr zeitgemäss, die Dämmung entspreche nicht mehr aktuellen Normen, der Dachstock müsse verstärkt und die Lüftungsanlage an die gesetzlichen Vorgaben angepasst werden. Man rechne für die Totalsanierung mit Investitionskosten in der Höhe von fünf Millionen Franken. Das Projekt wolle man in vier bis sieben Jahren in Angriff nehmen.

Auch im laufenden Jahr habe man Investitionen in die Infrastruktur vorgenommen. So werde im Frühjahr der Spielplatz mit neuen Geräten ausgerüstet und bei der Heizung im Schulhaus soll der bestehende Heizöl- durch einen Erdgaskessel ersetzt werden. Die Sanierung der Schulhausfassade ist abgeschlossen. Die Bauabrechnung schliesst mit Gesamtaufwendungen von 252000 Franken deutlich unter dem Kredit von 350000 Franken. Die Natur- und Kunststeinarbeiten konnten preiswerter ausgeführt werden und der Renovationsbedarf sei teilweise geringer gewesen als angenommen.

Kassier Josef Manser konnte ein erfreuliches Resultat präsentieren. Die Jahresrechnung 2016 schliesst bei Einnahmen von gut 1,928 Millionen und Ausgaben von 1,898 Millionen mit einem Plus von knapp 31000 Franken. Dies trotz einer Steuersenkung von drei Prozent, was 80000 Franken entspreche. Der Gesamtaufwand fiel wegen höherer Schulkosten für die Oberstufe Appenzell um rund 4200 Franken höher aus als budgetiert. Steuersubstrat dürfte 2017 stabil bleiben, auf Grund der Steuersenkungen sei mit geringeren Einnahmen zu rechnen. Auch werde der Beitrag aus dem Finanzausgleich um gut 19000 Franken sinken. Die Schulgemeinde verfügt über Eigenkapital von gut einer Million Franken.

Der Schulrat beantragte, den Steuerfuss bei 55 Prozent zu belassen. Er sei attraktiv und liege elf Prozent unter Mittelwert aller Innerrhoder Schulgemeinden. So sei im laufenden Jahr ein Abschluss mit einer schwarzen Null zu erwarten. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Der Schulpräsident und alle Mitglieder des Schulrates stellen sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung und wurden bestätigt. Rechnungsrevisor Peter Ledergerber demissionierte nach zehn Jahren im Amt. Als Ersatz wurde Markus Bartholet vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Benno Mock wurde für eine weitere Amtsdauer bestätigt. (ker)