Schule Neckertal konnte offene Stellen besetzen

Offene Stellen in der Schule Neckertal wurden teilweise neu besetzt, der Bau in Brunnadern ist im Zeitplan, und die Schulsozialarbeit entspricht nach wie vor einem Bedürfnis. Erste Entscheide für die kommende Amtsdauer in der Behörde sind gefallen.

Schule Neckertal
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In der Schule Neckertal gibt es personelle Veränderungen. (Bild: Keystone)

In der Schule Neckertal gibt es personelle Veränderungen. (Bild: Keystone)

Offene Stellen in der Schule Neckertal wurden teilweise neu besetzt, der Bau in Brunnadern ist im Zeitplan, und die Schulsozialarbeit entspricht nach wie vor einem Bedürfnis. Erste Entscheide für die kommende Amtsdauer in der Behörde sind gefallen.

Nachdem der Neckertaler Schulrat in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen die Rahmenbedingungen zur Umsetzung des neuen Berufsauftrages beschlossen hat, konnten nun die neuen Arbeitsverträge erstellt werden. Neu ist das Pensum der Lehrpersonen nicht mehr in Lektionen definiert, sondern in Prozenten aufgeteilt in die Arbeitsfelder Unterricht, Schülerinnen und Schüler, Schule und Lehrperson.

Nur wenige Veränderungen

Zur Freude des Schulrates gibt es auf Ende Schuljahr nur wenige Veränderungen im Personalbereich. Von vier Lehrpersonen werden wir uns verabschieden müssen. Marc Fässler, Primarlehrer, in Mogelsberg wird im Mai heiraten und seinen Wohnsitz nach Chur verlegen und dort unterrichten. Die Klassenlehrerzuteilung in Mogelsberg wurde neu überarbeitet, so dass nur noch eine Teilzeitlehrperson gesucht werden musste. Ein Comeback von Franziska Burtscher, Nassen, in die Schule Neckertal schliesst diese Lücke. Sie ist ja bestens bekannt in unserer Schulgemeinde als ehemalige Schulleiterin der Schule Oberhelfenschwil. Nach eineinhalb Jahren Tätigkeit in einer anderen Schulgemeinde kehrt sie zurück und wird ein Teilpensum in Mogelsberg unterrichten, vorwiegend Englisch. Sie ist daran, diese Ausbildung demnächst abzuschliessen.

Für die Kindergartenstelle in Brunnadern (zwei Teilpensen, Karin Arter/Thea Vogt), konnte der Schulrat auf das neue Schuljahr Janine Dörig, Gossau, wählen.

Es verlässt uns auch Musiklehrerin Cornelia Kek, nachdem sie 22 Jahre Musikunterricht an der Oberstufe Necker erteilt und viele Projekte umgesetzt hat. Denken wir doch vor allem an die beliebte Schüler-OZ-Band. Sie stellt sich einer neuen Herausforderung.

Ebenfalls auf Ende dieses Schuljahres verlässt uns Ulrike Koch, Schulische Heilpädagogin in Mogelsberg. Die Stellen der Musiklehrperson und der Schulischen Heilpädagogin sind ausgeschrieben, Schulrat und Schulleitungen sind daran, diese neu zu besetzen.

Den austretenden Lehrpersonen dankt der Schulrat bereits jetzt herzlich für ihr grosses Engagement, die Verabschiedung erfolgt intern. Die neu eintretenden Lehrpersonen heisst er an dieser Stelle bereits herzlich willkommen.

Qualifikation entfällt

Ab Schuljahr 2015/16 entfällt infolge Anpassung der gesetzlichen Grundlagen die bisherige SLQ (systematisch lohnwirksame Qualifikation). Es obliegt den Gemeinden, dies in anderer und einfacherer Form umzusetzen. Die Schulleitungen haben den neuen Ablauf vorgeschlagen und dem Schulrat zur Genehmigung unterbreitet. Die neu genannten «Profilgespräche» werden im Sieben-Jahres-Rhythmus von einem Schulratsmitglied und der zuständigen Schulleitung durchgeführt (bei Neueintritt erstmals nach zwei Jahren in der Schulgemeinde).

Bau Brunnadern

Der Bau in Brunnadern macht Fortschritte. Der Bauverlauf entspricht dem Zeitplan, wonach die Hauptarbeiten Ende dieses Jahres abgeschlossen sein sollten. Einerseits wird viel Rücksicht genommen, während den Unterrichtszeiten möglichst wenig Lärm zu verursachen, andererseits kann nicht alles vermieden werden. Oftmals sind Lehrpersonen und Schüler dem Baulärm ausgesetzt. Der Schulrat dankt für das Verständnis und die flexible und grosszügige Haltung.

Eine Aufsichtsbeschwerde beim Kanton gegen die provisorische WC-Anlage im Schulhaus Brunnadern ist abgelehnt worden. Die getroffenen Vorkehrungen seien verantwortungsvoll umgesetzt worden.

Schulsozialarbeit auf gutem Weg

Die neue Schulsozialarbeiterin, Anick de Heer, ist nun bald ein Schuljahr in unserer Schulgemeinde tätig. Es gefalle ihr sehr gut, sie sei herzlich, unkompliziert und offen empfangen worden, so ihre Rückmeldung. Wie sie weiter berichtet, ist sie gut ausgelastet beziehungsweise dieses Angebot wird nach wie vor rege benutzt und entspricht einem grossen Bedürfnis. Sehr oft deponieren Kinder und Jugendliche direkt ihre Anliegen und Sorgen bei Anick de Heer. Die Schweigepflicht ist oberstes Gebot, welcher auch Anick de Heer vollumfänglich unterstellt ist. Für die Eltern ist die Schulsozialarbeit ein hilfreiches und niederschwelliges Angebot, von dem rege Gebrauch gemacht wird. Für Lehrpersonen und Schulleitungen bedeutet es eine echte Entlastung.

Behörde Amtsdauer 2017/20

Die laufende Amtsdauer dauert noch bis Ende 2016. Zum jetzigen Zeitpunkt ist bereits der Rücktritt von Schulrat Ivo Koller bekannt. Daniela Brunner-Lusti von der GPK wird ebenfalls für die nächste Amtsdauer nicht mehr antreten, da sie bereits 2015 aus der Gemeinde wegziehen wird. Schulratspräsident Rudolf Mäder hat erklärt, dass er bereit sei, sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung zu stellen. Er würde aber zurücktreten, wenn es den Parteien beliebt, eine andere Kandidatur zu stellen. Die politischen Parteien wurden bereits in diesem Sinne informiert.

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