Schule Haslen senkt Steuern

Im Gegensatz zu Meistersrüte (siehe nebenstehenden Text) senkt die Schulgemeinde Haslen ihren Steuerfuss um zwei auf 63 Prozentpunkte. Dies trotz eines mit 65 000 Franken leicht defizitären Budgets, wobei vor allem die höheren Schulbeiträge für die Oberstufe nach Appenzell ins Gewicht fallen.

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Im Gegensatz zu Meistersrüte (siehe nebenstehenden Text) senkt die Schulgemeinde Haslen ihren Steuerfuss um zwei auf 63 Prozentpunkte. Dies trotz eines mit 65 000 Franken leicht defizitären Budgets, wobei vor allem die höheren Schulbeiträge für die Oberstufe nach Appenzell ins Gewicht fallen. Der Antrag auf Steuerreduktion wurde am Freitagabend einstimmig gutgeheissen. Das Wahlgeschäft war schnell erledigt. Neuer Präsident der Rechnungsprüfungskommission (RPK) ist Guido Sonderer. Den nach dem Rücktritt seines Vorgängers Urban Kern freiwerdenden Sitz im Gremium nimmt künftig Karin Signer ein, die aus einem Zweiervorschlag aus der Mitte der Versammlung gewählt wurde. Der gesamte Schulrat wurde einstimmig im Amt bestätigt.

Präsident Norbert Scheiwiller beleuchtete in seinem Einleitungsvotum ein paar künftige Projekte. So soll der 1997 erstellte Spielplatz im laufenden Jahr saniert werden. Mittelfristig ist auch eine Sanierung der schuleigenen, an Familien mit Kindern vermieteten Liegenschaften (Schwesternhaus und altes Schulhaus) geplant. Beide sind vorab energietechnisch erneuerungsbedürftig. Scheiwiller ging auch auf die Zusammenarbeit mit der Schule Schlatt ein, die er ausgesprochen rühmte. Auf die gegenseitigen Ausgleichszahlungen soll künftig verzichtet werden. Die Schülerzahlen scheinen im übrigen die Talsohle erreicht zu haben. (hps)

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