Schuldenabbau kleiner als gesagt

Leserbrief von Beat Diethelm, Gais, vom Samstag, 9. Februar

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Leserbrief von Beat Diethelm, Gais, vom Samstag, 9. Februar

Natürlich wurde die Behauptung, dass Frau Schmid von ihrem Vorgänger einen Schuldenberg übernommen und ihn in der Folge abgebaut habe, schon mehrmals erwähnt. Diese Aussage stimmt aber nicht. Wir Bühlerer wissen, weil wir die Rechnungen der vergangenen Jahre kennen, dass es nicht um den von Ihnen erwähnten Schuldenabbau von 50 Prozent geht, sondern um knappe 27 Prozent, oder um gut 3Millionen Franken. In dieser Zeit hat die Gemeinde beinahe 3 Millionen Franken aus dem Nationalbankgold und aus der Erhöhung des Finanzausgleichs erhalten. Dazu wurde eine Aufwertung des Finanzvermögens von knapp 1 Million Franken vorgenommen. Es wurden tatsächlich Projekte angegangen, wie Sie schreiben, die viel Geld verschlangen, ohne Resultate zu bringen. Wenn in Zukunft diese Aussagen, wie Sie sie, Herr Diethelm, machen, ausbleiben, dann dient das nur der Wahrheit und der Ehrlichkeit im Wahlkampf. Man soll sich auch in einer Bewerbung um einen Regierungssitz nicht mit fremden Federn schmücken, die einem nicht gehören. Die Sonne bringt es an den Tag.

Hans Rudolf Früh

Blumenberg 11, 9055 Bühler

Signer dient der Sache

Wir haben Paul Signer als umsichtigen, sachorientierten und kompromissbereiten Politiker kennengelernt, welcher sich der Sache, dem Volk und dem Kanton verpflichtet fühlt.

Regieren besteht nicht nur aus der Umsetzung von Visionen, aus dem Verwalten von Bestehendem oder dem Dienen einer bestimmten Denkrichtung. Regieren heisst, Bestehendes immer wieder zu analysieren, Bewährtes zu behalten, nicht mehr Aktuelles mutig zu entsorgen. Regieren heisst, Visionen vor Augen zu halten und das Machbare auch umzusetzen. Regieren heisst aber zuallererst, sich verschiedene Meinungen anzuhören und dann so zu entscheiden, dass es dem ganzen Volk und dem ganzen Land dient.

Wir wählen Paul Signer, weil wir überzeugt sind, dass er in diesem Sinne regieren wird.

Regina und Urs Dörig-Kramis Unterdorfstrasse 24, 9107 Urnäsch

Ein Kandidat, der überzeugt

Als Mitglied der parlamentarischen Kommission zum neuen Finanzhaushaltsgesetz habe ich erleben dürfen, wie Paul Signer als Präsident dieser Kommission in einer komplexen Materie und unter Zeitdruck politische Führung übernimmt. Dabei ist er sehr geordnet, sachbezogen und zielstrebig vorgegangen. Probleme hat er erkannt, angesprochen und kompetent abgeklärt. Auf Kritik ist er konstruktiv eingegangen, und die Anliegen der Kommission hat er gegenüber dem Regierungsrat und dem Kantonsrat glaubwürdig, eloquent und wirkungsvoll vertreten. Wählen Sie mit mir Paul Signer in den Regierungsrat, weil er überzeugt.

René Langenegger, FDP-Kantonsrat

Bruderwald 4, 9043 Trogen

Eine führungsstarke Persönlichkeit

Bereits als Einwohnerrat hat Paul Signer bewiesen, wie lösungsorientiert und zielstrebig er politisiert. Heute, als Gemeindepräsident der grössten Gemeinde im Kanton, gefällt mir sein pragmatischer und kommunikativer Führungsstil. Trotz der finanziell schwierigen Situation ist es Paul Signer in den letzten Jahren gelungen, die Gemeinde in eine nachhaltige Entwicklung zu führen. Als Einwohnerrat und Präsident der GPK erfahre ich eine offene und faire Kommunikation, welche unsere Arbeit im Rat und der Kommission erleichtert. Dies ist unter anderem auch auf seine grosse politische Erfahrung in der Legislative und der Exekutive zurückzuführen.

In einem politischen Umfeld, welches zunehmend von aussen beeinflusst wird, brauchen wir Persönlichkeiten, die unabhängig und liberal handeln und denken. Das ist der Weg für gute Rahmenbedingungen in der Wirtschaft, gesunde Finanzen und Steuern, die wir tragen können. Ich wähle aus diesen Gründen Paul Signer in den Regierungsrat, eine gute Wahl auch für Sie!

Roger Mantel, Architekt

Einwohnerrat, Präsident GPK

Chalchofen 2127, 9100 Herisau

Jetzt ist es Zeit für eine Frau

Ich empfehle Inge Schmid zur Wahl in den Regierungsrat. Sie hat einen beachtlichen politischen Leistungsausweis und jahrelange Erfahrung in verschiedenen öffentlichen Ämtern. Wenn zwei Kandidaten den selben Leistungsausweis erbringen und die aktuelle Verteilung von «Mann und Frau» in der Regierung so unausgewogen ist, wäre es jetzt an der Zeit für die Wahl einer Frau. Paul Signer sehe ich als optimalen Kandidaten für die nächsten Erneuerungswahlen. Darum gehört Inge Schmid in den Regierungsrat.

Johannes Schefer

Schwantlern 14, 9056 Gais

Was Ausserrhoden braucht

Paul Signer wurde vor neun Jahren zum Herisauer Gemeindepräsidenten gewählt. Damals lief nicht alles rund im Dorf. Die Finanzlage war angespannt, Budgets wurden vom Volk abgelehnt, Gemeinderat und Einwohnerrat zogen oft nicht am gleichen Strick, wichtige Projekte kamen nicht vom Fleck. Das hat sich seither geändert. Ohne viel Aufhebens wurde auf der Gemeinde gearbeitet. Paul Signer verstand es, die verschiedenen Kräfte und Parteien so einzubinden, dass eine Zusammenarbeit entstand: Das Sportzentrum wurde renoviert, ein vielbeachtetes, neues Oberstufen-Schulmodell eingeführt, die Chälblihalle saniert, und in wenigen Monaten wird der neue Werkhof eingeweiht. Trotzdem konnten die Steuern gesenkt werden.

Wenn ich sehe, wie in einer viel kleineren Gemeinde unseres Kantons schon einige Adressänderungen zu jahrelangen Streitereien, Missstimmungen unter der Bevölkerung und einem enorm grossen, nutzlosen Aufwand führen, so muss ich sagen: Das braucht Ausserrhoden nicht. Wir müssen unsere Ressourcen und Kräfte geschickt und wirkungsvoll für gemeinsam erarbeitete Lösungen einsetzen, damit wir trotz unserer beschränkten Mittel Ziele erreichen und uns als Kanton im guten Sinne weiterentwickeln können. Deshalb braucht Ausserrhoden Paul Signer. Wählen auch Sie ihn am 3. März in den Regierungsrat!

Hansueli Schläpfer

Rohrenstrasse 11, 9100 Herisau

Konstanz für sichere Zukunft

Wir dürfen uns in Appenzell Ausserrhoden seit Jahren über eine gut funktionierende sowie ausgeglichene Regierung freuen. Die Regierung setzt sich zurzeit aus vier FDP-, zwei SVP-Mitgliedern und einem SP-Mitglied zusammen. Diese Zusammensetzung hat sich in jeder Hinsicht bewährt und sollte beibehalten werden. Leider ist im Rat nur eine Frau vertreten, weshalb sich ein Grossteil der Bevölkerung seit Jahren nicht vertreten fühlt.

Mit der SVP-Kandidatin Inge Schmid stellt sich nun eine Persönlichkeit zur Verfügung, welche die Regierung optimal ergänzen wird, den Frauenanteil verdoppelt und mit Sicherheit einen frischen Wind in das Gremium bringen wird. Ich wähle mit Inge Schmid eine Frau in den Regierungsrat, welche die besten Eigenschaften für dieses anspruchsvolle Amt mitbringt und mich aufgrund ihrer gradlinigen, sachlichen und glaubwürdigen Politik überzeugt hat.

Anick Reto Volger

Teufenerstr. 21, 9042 Speicher

Ein erfahrener Kandidat

Zentrale Funktionen in der Wirtschaft und in der Politik sollten immer von den fähigsten Personen ausgeübt werden, die zur Verfügung stehen. Paul Signer, Gemeindepräsident und Kantonsrat aus Herisau, ist deshalb für unseren Kanton ein Glücksfall. Über alle Parteigrenzen hinweg ist er anerkannt als führungsstarke Persönlichkeit. Er bringt grosse Erfahrung, ein umfassendes Wissen und alle nötigen charakterlichen Voraussetzungen mit, um die Zukunft unseres Kantons aktiv und positiv mitzugestalten. Ein gutes Beispiel für seine Kompetenzen ist die Entwicklung von Herisau. Unter dem Gemeindepräsidium von Paul Signer hat sich der grösste Ort des Kantons nachhaltig weiterentwickelt. Die selbe Entwicklung wünsche ich mir für den ganzen Kanton. Deshalb ist meine Wahl am 3. März klar: Paul Signer gehört in den Regierungsrat.

Hansueli Müller

Oberes Moos 39, 9107 Urnäsch

Integrität kommt vor Tradition

Es sei Tradition, dass die FDP die Mehrheit in allen politischen Ämtern innehabe! Wo bleibt da das Demokratieverständnis für unseren Kanton? Auch Inge Schmid ist volksnah und hat einen beachtlichen Leistungsausweis – sie ist gradlinig und verlässlich und vor allem ist sie integer – das heisst: unbescholten, unbestechlich, skandalfrei und hat klare Wertvorstellungen. Sie ist belastbar auch in unangenehmen Situationen, das hat sie bewiesen, indem sie neben der grossen Verantwortung als Gemeindepräsidentin die Gemeinderatsvakanz souverän übernommen hat. Sie nimmt die Sorgen und Ängste der Bevölkerung wahr und versucht das Beste daraus zu machen. Sie setzt sich mit anderen Meinungen auseinander und sucht nach Lösungen. Kein Politiker hat die Fähigkeit, Einigkeit zustande zu bringen, nicht einmal die FDP! Frau Schmid hat sich in ihrer politischen Laufbahn ständig weitergebildet und keine Arbeit gescheut. Sie hat mein volles Vertrauen für das Regierungsamt. Aus Überzeugung wähle ich Inge Schmid in den Regierungsrat.

Emmy Zürcher, alt Kantonsrätin

9100 Herisau

Hohe Kompetenz

Als Einwohnerrat in der Gemeinde Herisau darf ich Paul Signer seit sieben Jahre erleben. Seine Klarheit, die spürbare Verantwortung und seine überaus hohe Kompetenz in Sach- und Führungsfragen beeindrucken mich. Ich sehe nur einen Grund, weshalb ich ihn nicht wählen könnte – Herisau verliert mit seiner Wahl einen starken Gemeindepräsidenten.

Peter Künzle

Schägg 7, 9100 Herisau

Zwei Legislaturen erwünscht

Da ich mir ein Regierungsratsmitglied wünsche, welches sicher zwei Legislaturen durch führen kann und die FDP schon zu stark in der Regierung vertreten ist, wähle ich Inge Schmid.

Silvia Düsel

Wideli, 9107 Urnäsch

Regierungsrat gesucht

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden sucht einen Regierungsrat. Wie bei allen Stellenausschreibungen muss das Kandidatenprofil mit dem Anforderungsprofil übereinstimmen. Die Kantonsverfassung gibt den Anforderungskatalog vor:

Der Regierungsrat

– muss die staatlichen Tätigkeiten leiten, planen, koordinieren und umsetzen können (Führungskompetenz).

– muss die Aufgaben- und Finanzplanung im Kanton beherrschen (Methodenkompetenz).

– muss Investitionen planen und Investitionsentscheidungen umsetzen können (Finanzkompetenz).

– muss zuhanden des Kantonsrates Erlasse und Beschlüsse entwerfen und im Rahmen der Verfassung und der Gesetzgebung Verordnungen erlassen können (Kompetenz in Staats- und Verwaltungsrecht gepaart um Dossiersicherheit).

– interkantonale und internationale Verträge schliessen und kündigen können (Verhandlungskompetenz).

– muss bei zeitlicher Dringlichkeit Massnahmen ergreifen, um eingetretenen oder unmittelbar drohenden Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit sowie sozialen Notständen zu begegnen (Entscheidungskompetenz und Durchsetzungskraft).

– fasst seine Beschlüsse als Kollegialbehörde (Sozialkompetenz und Teamfähigkeit).

– repräsentiert den Kanton sowohl nach innen und aussen, in ganz Appenzell Ausserrhoden, im Bund und darüber hinaus (Persönlichkeitskompetenz).

Anbei einige Belege, die für die Kompetenz Paul Signers sprechen:

– Paul Signer führt seit über 8 Jahren erfolgreich die grösste Gemeinde des Kantons.

– Paul Signer hat in seiner Funktion als Präsident der Gemeindepräsidentenkonferenz des Kantons Appenzell AR überregionale Kompetenz bewiesen. Dabei vertritt er seit Jahren in den regionalen Gremien unseren Kanton gegenüber den angrenzenden Kantonen und innerhalb der Region Bodensee.

– Paul Signer hat Herisau aus einer finanziell schwierigen Situation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung geführt.

– Als erfahrener Kantonsrat, amtierender Gemeinderat sowie als ehemaliger Einwohnerrat kennt Paul Signer sowohl die legislativen als exekutiven Aufgaben und Prozesse, er beherrscht die Arbeit in politischen Kommissionen und Gremien.

– Paul Signer bewahrt in kritischen Situationen einen kühlen Kopf und bringt vor Ort die richtigen Personen zusammen. Denken wir an die Pandemie, Brandsituationen in Herisau, Sicherung von Arbeitsplätzen und Standortförderung durch die Ansiedlung von neuen Unternehmen im Kanton.

– Paul Signer politisiert ausgleichend und wertschätzend, was seine Nominierung durch Wirtschaftsverbände und Vorstände anderer Parteien (u. a. CVP) beweist. Als ehemaliger Lehrer und Leiter des Berufsbildungszentrums verfügt Paul Signer über den Rückhalt vieler Berufsfachleute, die er auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet hat.

– Paul Signer verfügt über das diplomatische Fingerspitzengefühl und zeigt den nötigen staatsmännischen Elan!

Ich wähle Paul Signer als Regierungsrat, weil er die Anforderungen und Aufgaben erfüllt!

Lukas Scherer, Einwohnerrat

Bergstrasse 14, 9100 Herisau

Gegen Minder-Initiative

Selbstverständlich sollen die Aktionärsrechte gestärkt werden und der Raffgier von einzelnen Topmanagern der Riegel geschoben werden. Ich will jedoch nicht zehn Jahre warten, bis die Massnahmen greifen. Zudem sollen auch ausländische Tochterfirmen mit den selben Ellen gemessen werden bzw. sollen sich ebenfalls an die Schweizer Vorgaben halten müssen. Es kann nicht sein, dass ausländische Firmen mehr Rechte in der Schweiz haben. Deshalb machen Sie es wie ich, lehnen Sie die Minder-Initiative ohne Wenn und Aber ab und helfen damit dem Gegenvorschlag zum Durchbruch. Dann sind wirklich alle gleich und zwar innert kürzester Zeit...

Christian Meng, Kantonsrat SVP AR

Kurvenstrasse 17, 9062 Lustmühle

Ja zum neuen Familienartikel

Es gibt heute schwergewichtig zwei Gründe, welche Mütter veranlassen, zumindest teilweise einer ausserhäuslichen Arbeit nachzugehen. Zum einen sind es rein finanzielle Überlegungen, weil das Einkommen des Partners nicht ausreicht, um den Familienhaushalt zu finanzieren. Und zum zweiten wollen gerade gut ausgebildete Frauen, die eine längere und teure Ausbildung hinter sich haben, ihre Kenntnisse auch in der Praxis umsetzen. Davon profitieren sowohl unsere Volkswirtschaft, indem ihr zusätzliche qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, als auch Bund, Kantone und Gemeinden mit zusätzlichen Steuereinnahmen. Dies ist also eine typische Win-Win-Situation. Und weil diese Mütter nicht nur ihren Beruf, sondern vor allem und in erster Linie ihre Kinder lieben, braucht es ausserhalb von Familie und Schule entsprechende Betreuungsplätze.

Der neue Verfassungsartikel zur Familienpolitik schafft die nötigen rechtlichen Grundlagen. Gegen eine solche Politik dürften auch Mütter, die ihre Kinder selber zu Hause rund um die Uhr betreuen, nichts einzuwenden haben, weil es letztlich in allen Fällen nur um das Wohl des Kindes geht.

Deshalb verdient der neue Familienartikel in unserer Bundesverfassung am 3. März ein beherztes Ja.

Ira Nagel, Einwohnerrätin Gossauerstrasse 124, 9100 Herisau