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Schulanlage Grüenau – saniert und erweitert

Vor 100 Jahren

Vor 100 Jahren

14. Juni: Krummenau. In einem Nebengebäude der Armenanstalt brach ein Brand aus, der auch für das Hauptgebäude leicht gefährlich hätte werden können. Zwei ca. 6-jährige Knaben, die zu einer gegenwärtig in der Armenanstalt einlogierten Familie gehörten, vergnügten sich damit, in dem Schopf ein Feuerlein anzufachen. Dabei geriet das in der Nähe gelagerte Heu in Brand. Rasch herbeigeeilter Hilfe, woran sich nebst der alarmierten Feuerwehr von Neu St. Johann auch deutsche Internierte beteiligten, gelang es des Feuers nach halbstündiger Arbeit Herr zu werden. Vortreffliche Dienste leistete anfangs die Haushydrantenleitung. Der Schaden ist nicht sehr gross; einige Hühner fanden den Erstickungstod.

14. Juni: Ebnat. Kriegsgefangene im Toggenburg. Dieser Tage werden wir wiederum eine Anzahl erholungsbedürftige Kriegsgefangene erhalten. So wird heute eine Gruppe von ca. 25 Mann mit zwei Offizieren in Ebnat erwartet, woselbst sie im Hotel «Krone» untergebracht werden sollten. Unternommene Versuche, auch in Wattwil und Lichtensteig Kriegsgefangene unterzubringen verliefen resultatlos, da die verschiedenen Hotels und Gasthöfe den sehr präzisen Vorschriften nicht entsprechen konnten.

Vor 50 Jahren

13. Juni: Stein. Im November 1965 zerschellte unbemerkt auf Goggeien (1686 Meter) in der Gemeinde Stein (Obertoggenburg) das Flugzeug Cherokee HB-Old, wobei der deutsche Pilot Rolf-Günther Schoen den Tod fand. Die sterblichen Überreste des Piloten sind vor einiger Zeit geborgen worden. Während zuerst ein Abtransport des zerschellten Flugzeuges vorgesehen war, sind auf Verfügung des Eidg. Luftamtes die Flugzeugtrümmer eingegraben worden. Damit hat ein unbeobachtetes Flugzeug-Unglück seinen Abschluss gefunden.

13. Juni: Neckertal. Unwetterschäden. Am 8. Juni ging über Mogelsberg-Necker-Furt-Ebersol und Dicken ein schweres Gewitter mit wolkenbruchartigem Regen und Hagel nieder. Alte Leute können sich nicht mehr an ein derartiges Gewitter erinnern. An den Kulturen und Naturstrassen entstand grosser Sachschaden.

Vor 20 Jahren

10. Juni: Toggenburg. Über 700 Stimmen erklangen am Toggenburger Sängertag für Chöre aus dem Neu-, Unter- und dem Obertoggenburg. Die Wettvorträge der 25 Chöre fanden in keinem geringeren Ort als der katholischen Kirche in St. Peterzell statt. Ein Sängerfest ist auch ungewollt eine Modeschau. Während zum Beispiel die Mitglieder des «Gemischten Chores Bächli» in der Tracht sangen, zeigten sich Männerchöre oft in weissem Hemd beziehungsweise dunkler «Schale». Ganz der Musik und dem Gesang verpflichtet trat der «Frauenchor Liederkranz Degersheim» in notengeschmückten Blusen auf, während der Dirigent eine entsprechende einzelangefertigte Kravatte trug. Das Thema Bekleidung löste schliesslich der Frauenchor Ebnat-Kappel auf elegante Weise: Die zwei Dutzend Sängerinnen traten – dem «Medley from Sister Act» entsprechend – als Nonnen auf. Notabene war Dirigent Max Heinz als Priester eingewandet.

Vor 10 Jahren

12. Juni: Wattwil. Mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes wurde die sanierte und erweiterte Schulanlage Grüenau den Schülerinnen und Schülern übergeben. Mit einem ABC zu Begriffen rund um die Bauarbeiten (von Akustik über Geotonik und Notausgänge bis Zarge) blickte der Leiter der Schuleinheit Grüenau, Paul Balzer, auf die vergangenen zwei Jahre zurück. Sein Faible für Literatur und Lyrik bewies er mit den von ihm angepassten Texten zur «Bürgschaft» und zum «Erlkönig» – mit der kampflustigen Hauptfigur Norbert Stieger. Es war ein Schulfest, das die ganze Bevölkerung einbeziehen wollte. Spiel, Spass und Unterhaltung wurde geboten. Und die Bevölkerung kam in Scharen – auf dass sich das Schulhaus Grüenau mit Leben fülle. Die Schule als Treffpunkt für Alt und Jung, für Menschen aus verschiedenen Kulturen – als Treffpunkt, wo Gemeinschaft gelebt wird. In der «Grüenau» gehen Schüler aus 25 Ländern zur Schule.

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