Schützenvereine fusionieren

MOSNANG. Die Mitgliederzahl der Schützengesellschaft Mosnang ist rückläufig. Der Verein hat sich deshalb nach Fusionsmöglichkeiten in der Gemeinde umgesehen. Mühlrüti zeigte sich interessiert, und nach einiger Vorbereitungszeit beantragen die beiden Vorstände im Herbst ihren Mitgliedern die Fusion.

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MOSNANG. Die Mitgliederzahl der Schützengesellschaft Mosnang ist rückläufig. Der Verein hat sich deshalb nach Fusionsmöglichkeiten in der Gemeinde umgesehen. Mühlrüti zeigte sich interessiert, und nach einiger Vorbereitungszeit beantragen die beiden Vorstände im Herbst ihren Mitgliedern die Fusion.

Der fusionierte Verein wird die Anlagen in Mühlrüti aufgeben und nur noch in Mosnang schiessen. Das hat seine Gründe. Mosnang ist die anerkannt bessere Anlage, sie ist weiter von der Bauzone entfernt und verfügt über ein ansehnliches Schützenhaus mit Schützenstube.

Der Betrieb in Mosnang wird von bisher sechs auf neu acht Scheiben erweitert. Schützenhaus und Kugelfang sind bereits auf diese Scheibenzahl ausgebaut, es müssen lediglich Scheiben und Warnanlage nachgerüstet werden, die von Mühlrüti übernommen werden können.

Das Schützenhaus wurde im Jahr 1974 von den Mosnanger Schützen im Baurecht auf dem Land der Gemeinde erstellt und seither von ihnen betrieben. Es wurde mit Ablauf des Baurechtsvertrages Eigentum der Gemeinde. Der Gemeinderat wird das Schützenhaus dem fusionierten Verein gegen Übernahme der Betriebs- und Unterhaltskosten unentgeltlich zur Nutzung überlassen.

Das Schützenhaus in Mühlrüti ist Eigentum des Militärschützenvereins. Mit der Aufgabe des Schiessbetriebes müssen die schiesstechnischen Anlagen demontiert werden. Das Gebäude kann anschliessend anderweitig genutzt werden. Der Scheibenstand befindet sich auf privatem Grundeigentum oberhalb von Bechten. Das Gelände im bisherigen Einschussbereich und der Zeigergraben werden zurückgebaut und rekultiviert. Erdmaterial, das mit Blei belastet ist, muss fachgerecht entsorgt werden. Das ist Aufgabe der Standortgemeinde. Der Gemeinderat hat bereits Abklärungen getroffen und die Kosten erhoben. Sie werden im Voranschlag 2016 eingestellt. (gem)