Schülerzahlen im Toggenburg

REGION. Die Bevölkerung der Gemeinde Nesslau stimmte kürzlich über einen Erweiterungsbau für die Sekundarschule ab, welcher angenommen wurde. Ein Erweiterungsbau soll Platz bieten für eine Lernwerkstatt. Das ist ein Raum, in welchem mehrere Klassen miteinander unterrichtet werden können.

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REGION. Die Bevölkerung der Gemeinde Nesslau stimmte kürzlich über einen Erweiterungsbau für die Sekundarschule ab, welcher angenommen wurde. Ein Erweiterungsbau soll Platz bieten für eine Lernwerkstatt. Das ist ein Raum, in welchem mehrere Klassen miteinander unterrichtet werden können. Die Gruppenräume werden für die Projektarbeit benötigt. Der Schulratspräsident von Nesslau, Hansjörg Huser, kann sich vorstellen, dass der Platz auch in Zukunft ideal genutzt werden kann, wenn für die Oberstufe mehr PC-Arbeitsplätze benötigt werden.

Individuelle Lösungen

In Hemberg sieht die Situation wie folgt aus. «Wir haben im Primarschulhaus Bächli und in Hemberg je ein Schulhaus. Momentan haben wir für alle Klassen ein Schulzimmer und mindestens einen Gruppenraum zur Verfügung. Für die verschiedenen Zusatzangebote wie Logopädie, Musikgrundkurs, Musikstunden, Schulsozialarbeit und Religion suchen wir jedes Jahr individuelle Lösungen in den jeweiligen Schulhäusern. Momentan haben wir ein Schulzimmer pro Schulhaus für diese Zusatzlektionen zur Verfügung. Mit unserem Dreijahrgangssystem können wir auch schwankende Schülerzahlen optimal auffangen. Falls wir trotzdem in den nächsten Jahren eine weitere Klasse führen müssen, ist dies mit unseren Platzverhältnissen möglich. Momentan plant die Schulgemeinde einen Neubau der Turnhalle. Der Planungskredit wurde an der letzten Bürgerversammlung angenommen. Falls wir dieses Projekt bauen können, haben wir optimale Platzverhältnisse, und der Bühnenraum kann als Zusatzraum für verschiedene Schulangebote genutzt werden», sagt Martina Langenegger, Schulleiterin Primarschule Hemberg.

Steigende Tendenzen

Für die Oberstufen-Schulgemeinde Bütschwil-Ganterschwil und Lütisburg (BuGaLu) sind die steigenden Schülerzahlen und die Raumverhältnisse kein Problem. Das Schulhaus hat eine Kapazität für mindestens 300 Schülerinnen und Schüler. Die aktuelle Schülerzahl liegt bei 172. Ein Anstieg ist in naher Zukunft zwar in Sicht, trotzdem wird dieser die Kapazität nicht überschreiten, erwartet werde maximal 200 Schülerinnen und Schüler in den nächsten Jahren. In Wattwil gibt es seit zwei Jahren eine leicht steigende Tendenz, was die Gesamtzahl der Primar- und Sekundarschüler betrifft. Laut Schulratspräsident Norbert Stieger werden dies um die 20 Schülerinnen und Schüler sein, die es jährlich zusätzlich geben wird. Diese verteilen sich auf elf Jahrgänge. Die Schulräumlichkeiten müssen nicht vergrössert oder angepasst werden, Platzprobleme gibt es keine. Es kann vorkommen, dass es an einzelnen Orten wenige Einschränkungen gibt.

Räume sind passend

Ähnlich sieht es bei der Schulgemeinde Oberes Neckertal aus. Im Laufe der nächsten Jahre wird ein Schülerzuwachs von rund 20 Prozent erwartet. Das gesamte Schulgebiet Oberes Neckertal umfasst zum jetzigen Zeitpunkt rund 400 Schülerinnen und Schüler. Platzprobleme sind nicht vorhanden, es gibt neue schulische Angebote, die zusätzliche Plätze benötigen, doch die dazu passenden Räume sind bereits gefunden. (de)

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