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Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Trogen waren als Jungunternehmer gefordert

Das wirtschaftliche Können der Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Trogen wurde auf die Probe gestellt.
Simon Huber
So sah es während der Wirtschaftswoche in einigen Räumlichkeiten der Huber + Suhner AG aus. (Bild: Simon Huber)

So sah es während der Wirtschaftswoche in einigen Räumlichkeiten der Huber + Suhner AG aus. (Bild: Simon Huber)

Wie und mit welchem Material designen wir unseren Schuh? Mit wie vielen Angestellten erzielen wir den grössten Umsatz? Wie gestalten wir unser Werbevideo attraktiv? Wie reagieren wir am effizientesten auf das Hinzukommen des Auslandsmarktes? Solche Fragen wurden in der vergangenen Woche im Gebäude der Huber + Suhner AG bearbeitet.

Jedoch nicht von der Geschäftsleitung, sondern von Schülern der Kantonsschule Trogen, welche die Räumlichkeiten für ihre Projektwoche nutzen durften. «Das Motto dieser Wirtschaftswochen ist, der Wirtschaft ein Gesicht geben», so Fachlehrer Toni Kölbener. Das Ziel dieses fünftägigen Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern die Zusammenhänge der Wirtschaft näher zu bringen und damit das Interesse und Verständnis dafür zu fördern.

Profit mit Sportschuhen und Kaffeemaschinen

Die Wirtschaftswoche 2019 war folgendermassen aufgebaut. 35 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Trogen wurden in sechs Gruppen aufgeteilt. Dabei wurde darauf geschaut, dass Leute zusammen in der Gruppe waren, welche sich vorher nicht allzu gut kannten. Drei Gruppen führten ein Unternehmen, das Sportschuhe als Produkt anbietet. Die anderen drei beschäftigten sich mit Kaffeemaschinen.

Jeder Wochentag galt als Geschäftsjahr, wobei mit dem zehnten Jahr gestartet wurde. Je drei Gruppen wurden von zwei Fachlehrern unterstützt. Das Ganze basierte auf dem Computer-Simulationsmodell Wiwag, bei welchem die Auswirkungen der Aktionen der Unternehmen mit Hilfe von Algorithmen sichtbar gemacht wurden.

Am Donnerstagmorgen wurden die Bilder des vergangenen Tages auf der Leinwand angeschaut. Danach folgten die Analyse des abgeschlossenen Geschäftsjahres und im Anschluss daran die Neuerungen auf dem Markt für das neue Geschäftsjahr, wie zum Beispiel das Hinzukommen von Exportmöglichkeiten. Kölbener analysierte das Geschäftsjahr folgendermassen:

«Unternehmen drei hat bei allen Strängen richtig gezogen»

Danach ging jede Gruppe in ihr Bürozimmer und besprach die Arbeitsvorgänge für das kommende Geschäftsjahr. Die Positionen sind unternehmensnah aufgeteilt, sprich Gesamtleiter, Kommunikationsleiter, Marketingleiter Finanzmanager, Prozessleiter und Personalleiter.

Zwei der Schüler nahmen sich kurz Zeit, um Auskunft zu geben. «Ich habe eigentlich nicht vor, einmal in der Unternehmensführung tätig zu sein, jedoch kann ich hier einen guten Einblick gewinnen», sagte Simona Künzler. «Am Anfang hatten wir keine Aufgabenaufteilung und somit machten alle alles. Mittlerweile läuft es jedoch sehr gut, da jeder und jede genau weiss, was deren Aufgabe ist», so Timo Früh.

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