Schuelegoofe bei Nik Hartmann

Die Appenzeller Schuelegoofe traten in den letzten Jahren in mancher Fernsehsendung auf. Heute abend um 20.05 Uhr sind sie nun bei der Finalsendung von «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» zu sehen. Einer ihrer Chorleiter ist Hanspeter Masina.

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Hanspeter Masina Einer der Lehrer der Appenzeller Schuelegoofe (Bild: pd)

Hanspeter Masina Einer der Lehrer der Appenzeller Schuelegoofe (Bild: pd)

Die Appenzeller Schuelegoofe traten in den letzten Jahren in mancher Fernsehsendung auf. Heute abend um 20.05 Uhr sind sie nun bei der Finalsendung von «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» zu sehen. Einer ihrer Chorleiter ist Hanspeter Masina.

Herr Masina, wer sind die Appenzeller Schuelegoofe überhaupt?

Die Fünftklässler von vier Primarschulklassen in Appenzell sind automatisch Schuelegoofe. Einmal wöchentlich studiere ich, als einer der vier Lehrer, mit den Schülern das Liederrepertoire der Schuelegoofe ein. Zum Abschluss führen wird dann immer ein gemeinsames Musical auf, danach kommen wieder neue Fünftklässler.

Wie viele Schuelegoofe treten in der Sendung auf?

22 von insgesamt ungefähr 80 Schuelegoofe sind heute abend im Fernsehen dabei; natürlich war das Interesse gross, aber die Vorgabe vom Fernsehen ist, dass nur eine gewisse Anzahl auftreten darf. Da der Auftritt nichts mit der Schule zu tun hat, haben wir auch die fünf Proben ausserhalb der Schulzeit abgehalten. Dies hat schon einmal dazu geführt, dass sich die Anzahl Interessenten verringert hat. Danach haben wir noch ein kleines Casting durchgeführt, und dann waren die 22 für heute gefunden.

Mit welchem Lied treten sie in der Sendung auf?

Wir singen «Uf de Alpe obe», jedoch in einer speziellen Version, die für Pfeffer in der Musiksuppe sorgen wird. Ich will nicht zu viel verraten, aber dadurch, dass wir von der Band NonSenns von Nicolas Senn unterstützt werden, erhält das Lied eine rockigere Note.

Sind die Schüler nervös?

Um das Lampenfieber zu drosseln, werden wir, schon bevor die Kameras laufen, wenn Nik Hartmann das Publikum einstimmt, ein Ständchen singen. Wir geben dann «Ade, bin i loschtig gsi» zum besten. (cg)