Schrittweise Lockerung: Parkplätze im Alpstein wieder offen

Die Lockerung der Coronamassnahmen machen sich auch im Alpstein bemerkbar. Ab dem 11. Mai werden alle öffentlichen Parkplätze in Wasserauen und in Brülisau wieder zur Verfügung stehen.

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Rückkehr zur Normalität: Ab dem 11. Mai sind die Parkplätze in Wasserauen wieder offen, die Überlaufparkplätze folgen im Juni.

Rückkehr zur Normalität: Ab dem 11. Mai sind die Parkplätze in Wasserauen wieder offen, die Überlaufparkplätze folgen im Juni.

Bild: Urban Rechsteiner

Das Innerrhoder Volkswirtschaftsdepartement hat zusammen mit verschiedenen Anspruchsgruppen ein Konzept zur behutsamen Öffnung des touristischen Lebens im Alpstein erarbeitet. Die Standeskommission hat es nun verabschiedet. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

Die öffentlichen Parkplätze werden bis am Sonntag, 10. Mai, weiterhin nur eingeschränkt genutzt werden können. Ab dem zweiten Lockerungsschritt, also ab dem 11. Mai, werden alle öffentlichen Parkplätze in Wasserauen und in Brülisau wieder zur Verfügung stehen.

Bergbahnen müssen sich noch  gedulden

Erst ab dem dritten Lockerungsschritt am 8. Juni 2020 dürfen laut Mitteilung auch die Überlaufparkplätze auf den Wiesen bei Bedarf wieder geöffnet werden. Ab diesem Zeitpunkt dürften die Bergbahnen den Betrieb wiederaufnehmen und die Berggasthäuser ihre Kapazitäten erhöhen können, so die Standeskommission.

Mit der Öffnung der Bergrestaurants am 11. Mai wird das gastronomische Angebot wieder verfügbar. Voraussichtlich werden wegen des beschränkten Sitzangebots in den Gaststuben und auf den Terrassen in einzelnen Gasthäusern Speisen und Getränke zum Mitnehmen angeboten. Die Gastwirte haben gemäss Communiqué entsprechende Abfallkonzepte für ihre Betriebe erarbeitet.

Einbezogen in das Konzept ist auch die Landwirtschaft mit ihren agrotouristischen Angeboten, insbesondere Alpwirtschaften und Alpkäsereien. Diese Betriebe müssen - ähnlich wie die Gastronomiebetriebe - über ein entsprechendes Schutzkonzept verfügen

Helfer sammeln Abfall ein

Wie Ratskanzlei mitteilt, sind die Bezirke unter Beizug von Helferinnen und Helfern derzeit daran, die in den letzten Wochen vor allem im Raum Seealp gehäuft liegengebliebenen Abfälle einzusammeln und wilde Feuerstellen zu beseitigen. (red/rk)

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