Schränzer in Fasnachtshochburg

Vereinsreise der Städtli-Schränzer nach Luzern Am Freitag, 20. September, begaben wir Gugger der Städtli-Schränzer Lichtensteig uns auf eine dreitägige Vereinsreise.

Cornel Widmer
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Vereinsreise der Städtli-Schränzer nach Luzern

Am Freitag, 20. September, begaben wir Gugger der Städtli-Schränzer Lichtensteig uns auf eine dreitägige Vereinsreise. Bereits nach wenigen Kilometern stoppte der Car in Einsiedeln bei der modernsten Schanzenanlage der Schweiz. Dort sausten wir ausgerüstet mit Overall, Helm und Protektoren bei Geschwindigkeiten von bis zu 96 km/h wenige cm über dem bewässerten Rasen kopfvoran die Simon-Ammann-Schanze hinunter.

Nach diesem Adrenalinkick fuhren wir in die Stadt Luzern, wo wir uns in der Jugendherberge einquartierten. Nach einem kleinen Apéro am See stand dann der Abend zur freien Verfügung. Die Luzerner Nacht schrieb viele Geschichten mit uns Schränzern, welche aber alle in einem Koffer in Luzern blieben.

Am Samstagmorgen jagten wir in und um Luzern einen Fuchs. In sechs Gruppen ging es zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Posten zu Posten, wo man den weiteren Weg herausfinden musste. So gab es Spiel, Spass und Spannung, und erst noch eine besondere Stadtführung. Nach erfolgreicher Suche begaben wir uns wieder auf eigene Pfade und jeder hatte Zeit, die Stadt selbst zu erkunden oder der strahlenden Sonne in einem Pub zu entfliehen.

Am späten Nachmittag traf man sich beim Car, welcher uns ins nahe Wolhusen fuhr, wo bereits ein kleiner Apéro im Tropenhaus auf uns wartete. Im Anschluss gab es eine lehrreiche Führung durch die tropische Pflanzenwelt mit diversen Degustationen. Als krönender Tagesabschluss konnten wir inmitten dieser Natur unsere Gaumen mit einem vorzüglichen Nachtessen erfreuen.

Wer am Samstag dachte, dass man früh aufstehen musste, der staunte, dass es am Sonntag noch früher ging. Einige hatten kaum ein warmes Bett, schon durften sie wieder ihre Frühstücksflocken bewundern. Nach einer kurzen Fahrt ins Tal der Wetterfrösche standen wir vor dem Höllloch. Das mit über 200 Kilometern grösste Höhlensystem Europas lud uns ein, bei sechs Grad und nahezu hundert Prozent Luftfeuchtigkeit, vier Stunden mit Kriechen, Klettern und Rutschen zu verbringen. Aufgeteilt in drei Gruppen, sammelte jeder Schränzer seine eigenen Eindrücke, wenn es in der Enge eine Felswand an einem Seil oder mit Agraffen ungesichert in der Dunkelheit zu bezwingen gab. Dass wir uns das anschliessende Mittagessen in der Höhle schmecken liessen, ist wohl selbstverständlich. Für Gesprächsstoff bis nach Lichtensteig war mit dieser unvergesslichen Tour auf jeden Fall gesorgt.

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