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SCHNUPPERN: Ein Pfadfinder werden

Die Pfadis laden morgen Samstag zu einem Schnuppertag ein. Das Herz von Oliver Schläpfer aus Speicher schlägt seit 14 Jahren für diesen Verein. Gründe gibt’s mehrere.
Roger Fuchs
Eine Szenerie von der Pfadi Speicher, so wie man es auch aus anderen Pfadigruppen kennt. (Bild: PD)

Eine Szenerie von der Pfadi Speicher, so wie man es auch aus anderen Pfadigruppen kennt. (Bild: PD)

Roger Fuchs

roger.fuchs@appenzellerzeitung.ch

Wer einmal vom Pfadivirus angesteckt ist, kommt nicht mehr los. So ist es auch Oliver Schläpfer, einem der Abteilungsleiter der Pfadi Speicher ergangen. Im Alter von sieben Jahren hat er erstmals Pfadiluft geschnuppert, inzwischen ist er seit 14 Jahren dabei und hat alle Stufen bis zur Leitungsebene durchlebt. Morgen Samstag nun bieten 350 Pfadigruppen in der ganzen Schweiz Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, an einem Pfadi-Schnuppertag ebenfalls mit diesem Verein in Kontakt zu treten. Im Appenzellerland gibt es nebst der Pfadi in Speicher noch Pfadiabteilungen in Herisau, Teufen, Trogen, Heiden, und in Appenzell. Welches Programm die einzelnen Pfadis am Schnuppertag bieten und wann man sich wo trifft, kann den entsprechenden Pfadi-Websites entnommen werden.

Gemäss Oliver Schläpfer – sein Pfadiname ist Fulmino – gibt es gute Gründe, der Pfadi beizutreten. Zum einen biete ihr Programm für die Kinder und Jugendliche einen guten Ausgleich zum Alltag, weil ihr Vereinsleben stark in der Natur stattfinde. Ausserdem könne jede und jeder teilnehmen und man brauche kein gezieltes Talent wie beispielsweise in einem Fussball- oder Handballclub. Auch spricht Fulmino davon, dass durch die gemeinsamen Aktivitäten die sozialen Kompetenzen bei den jungen Menschen gefördert würden. «Und wer sich dereinst für eine Leitungsposition entscheidet, bekommt im Verein früh die Möglichkeit, Führung und Verantwortung zu lernen und zu übernehmen.»

Der Grossteil Pfadimitglieder tritt dem Verein im Kindergarten- oder Unterstufenalter bei. Durchaus kann man auch später dazustossen, doch das sei eher vereinzelt der Fall, wie Oliver Schläpfer sagt. Im Unterschied zu Vereinen wie Blauring/Jungwacht spricht der Speicherer bei der Pfadi von einer weltweiten Bewegung. Die Pfadikultur sei geprägt von einer langen Geschichte und vielen Ritualen. Konkret nennt er den Bipi-Thinking-Day, das Pfadiversprechen und das alle vier Jahre stattfindende Weltlager Jamboree.

Und um noch ein paar Zahlen zu nennen: In der Pfadi St. Gallen – Appenzell engagieren sich um die 700 Leitungspersonen. Überdies ist auf der Website die Rede von 3500 Kindern und Jugendlichen. Der Schnuppertag vom Samstag könnte dazu beitragen, dass es noch einige mehr werden.

Infos zum Schnuppertag und Links zu den Pfadigruppen unter: www.pfadi-sgarai.ch

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