«Schnelllebigkeit der Materie»

Die Rechnung der Schulgemeinde Brülisau schloss bei Einnahmen von rund 1,27 Millionen Franken mit einem Plus von 6000 Franken. «Das Budget für 2013 sieht schlechter aus», sagte Ueli Neff, der Präsident des Schulrates.

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Die Rechnung der Schulgemeinde Brülisau schloss bei Einnahmen von rund 1,27 Millionen Franken mit einem Plus von 6000 Franken. «Das Budget für 2013 sieht schlechter aus», sagte Ueli Neff, der Präsident des Schulrates. Es wird mit weniger Einnahmen gerechnet; auf der Ausgabenseite wird die grössere Zahl von Schülern, die in Appenzell die Schule besuchen, ins Gewicht fallen. «Wir rechnen mit einem Defizit von 95 000 Franken», ergänzte Neff. Da die Höhe der Schulgelder, die nach Appenzell zu überweisen sind, im übernächsten Schuljahr wieder sinke, wolle der Schulrat den aktuellen Steuersatz (73 % Schulsteuern, Liegenschaftssteuer von 1 ‰) beibehalten. Diesem Antrag wurde entsprochen.

Die Schulversammlung bestätigte sämtliche Amtsinhaber. Das Schulgemeindereglement erfuhr eine Ergänzung. Diese betrifft die Regelung der Informatiknutzung durch Angestellte und Schüler. In der Auflistung der Kompetenzen des Schulrates wurde einem entsprechenden Zusatz zugestimmt: Der Schulrat kann nun das Informatikreglement erlassen und Neuerungen selber beschliessen. «Wegen der Schnelllebigkeit der Materie muss das Reglement wohl oft angepasst werden. Da wäre es umständlich, wenn jedes Mal der Gang vor das Stimmvolk gemacht werden müsste.» (pf)

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