Schnell gesprintet – trotz des Regens

Nur wenige liessen sich von der Teilnahme am NeckiSprinter von Regen und Kälte abhalten. Im Gegenteil, mit über 250 Teilnehmenden konnten die Veranstalter vom Turnverein St. Peterzell einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen.

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St. Peterzell. Das Wetter verhiess nichts Gutes: Kalt und nass war es am sechsten NeckiSprinter in St. Peterzell. Es waren sicher nicht die idealen Bedingungen für ultraschnelle Zeiten auf der Bahn. Doch am Interesse für den Laufevent tat dies keinen Abbruch: Mit über 250 Gestarteten konnte ein neuer Teilnehmerrekord verbucht werden. Die grössten Delegationen entsandten die Jugendriegen aus Oberhelfenschwil, Nesslau-Krummenau, Ganterschwil, Schwarzenbach und dem organisierenden Verein St. Peterzell. Erfreulich gross war auch der Zuschaueraufmarsch auf dem Wettkampfplatz.

Auch die Kleinsten schon schnell

Zahlreich waren die «Hopp-hopp»-Rufe der Fans, Eltern und Kollegen. In der jüngsten Kategorie Jahrgang 2003 und jünger nahmen 34 Mädchen und Knaben teil. Andrin Schneider aus Schwarzenbach war unter ihnen der Schnellste, gefolgt von Manuel Anderegg aus Oberhelfenschwil. Das schnellste Mädchen dieser Kategorie kam aus Oberhelfenschwil und heisst Yael Stillhart.

Einwärmen und Aufwärmen

Beim nasskalten Wetter war es wichtig, sich gut einzuwärmen. Mitglieder des organisierenden Vereins stellten sich als Warm-up-Moderatoren zur Verfügung und bewegten die grossen Kinderscharen mit zahlreichen Übungen und kleinen Spielchen. Eltern und Betreuer dürften sich sehr gefreut haben, dass ihnen diese Arbeit abgenommen wurde.

Nach den Rennen fanden die Rangverkündigungen in der warmen Turnhalle statt, was allen die Möglichkeit gab, die Festwirtschaft zu besuchen und die kalten Glieder aufzuwärmen.

In den älteren Kategorien wurden zum Teil hochstehende Duelle ausgetragen. In der Kategorie Jahrgang 1997 gewann Jan Siegenthaler aus Ganterschwil mit dem knappsten Abstand von einer Hundertstelsekunde vor Jan Keller, der wiederum eine Hundertstelsekunde vor dem drittplazierten Marc Lieberherr aus Hemberg lag.

Bei den Mädchen lieferten sich Daniela Frischknecht und Daniela Weber in der Kategorie 93/94 ein sehr schnelles Duell über 80 Meter, das mit 10.76 Sekunden zugunsten von Frischknecht endete. Dies war zugleich die Tagesbestzeit über 80 Meter der weiblichen Kategorien. Michael Bleiker holte sich in den männlichen Kategorien die Tagesbestzeit über 80 Meter in 10.11 Sekunden.

Für alle ein Geschenk

Bei der Rangverkündigung herrschte grosse Spannung, da niemand die Sprintzeiten im voraus kannte. Wer mindestens den vierten Rang erreichte, qualifizierte sich für den Kantonalfinal des Migros-Sprint. Nicht alle konnten um Sieg oder Podestplatz mitsprinten, dass trotzdem niemand als Verlierer nach Hause gehen musste, dafür sorgten die Sponsoren. Dank ihnen konnten alle Teilnehmenden ein Geschenk entgegennehmen. (pd)