Schlatt-Haslen
Sanierung des Pfarrhauses verspätet sich – Sepp Neff neu in den Kirchenrat gewählt

Die Kirchhöri von Haslen-Stein verlief ruhig. Nach dem Rücktritt von Chläus Peterer musste ein neuer Vertreter von Stein ernannt werden. Gewählt wurde Sepp Neff.

Vreni Peterer
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Kirchenratspräsident Franz Dörig (Mitte) verabschiedet Chläus Peterer (rechts) und begrüsst das neue Ratsmitglied Sepp Neff.

Kirchenratspräsident Franz Dörig (Mitte) verabschiedet Chläus Peterer (rechts) und begrüsst das neue Ratsmitglied Sepp Neff.

Bild: VP

Kirchenratspräsident Franz Dörig umschrieb zu Beginn wie die Coronapandemie auch die Arbeit des Kirchenrates von Haslen-Stein beeinträchtigte. Sitzungen, Tagungen mit dem Bistum und Kanton sowie Workshops, zum Beispiel jener mit der Kirchgemeinde Teufen-Bühler, mussten abgesagt werden.

Sanierung Pfarrhaus

Dörig informierte die Kirchbürger, dass die Baubewilligung für den Umbau und die Sanierung des Pfarrhauses noch nicht eingetroffen ist. Nach der Veröffentlichung der Baueingabe hätten sich der Heimatschutz und die Denkmalpflege gemeldet. Mehrere zusätzliche Besprechungen und Besichtigungen hätten stattgefunden und man habe mehrere Kompromisse eingehen müssen.

Wann die Baubewilligung eintreffe, sei noch offen, er hoffe, dass dies bald geschehe. Er beruhigte die Kirchbürger: «Umbauen und sanieren können wir auf jeden Fall, einfach verspätet und nicht ganz so, wie wir es uns vorgestellt haben.» Während der Bauzeit könne für Anlässe das Restaurant «Rössli» benutzt werden. Hier stehe auch ein Zimmer für die Trachten und die Kirchengewänder zur Verfügung.

Das Maximum herausgeholt

Wie überall war auch in Haslen-Stein das kirchliche Leben von der Covid-19-Pandemie geprägt. Wegen der ständig innert kurzer Zeit geänderten Bestimmungen habe man kaum vorausplanen können, so Pfarreiratspräsident Peter Sutter. Das Ziel habe jedoch darin bestanden, trotz der jeweils geltenden Schutzmassnahmen, bei Anlässen, die möglich waren, das Maximum herauszuholen. «Nichts zu machen, wäre um einiges leichter gewesen», so Sutter, der sich für das unermüdliche Engagement und die grosse Flexibilität aller Beteiligten bedankte.

Neuer Kirchenrat

Auf der Traktandenliste der Kirchhöri stand die Wahl eines neuen Kirchenrates aus Stein. Nötig war diese wegen des Wohnortwechsels von Chläus Peterer nach Unterschlatt. Franz Dörig verabschiedete den Zurückgetretenen mit einem österlichen Geschenk und den Worten: «Deine ruhige und überlegte Art werden wir vermissen.»

Bereits im Vorfeld hatte der Kirchenrat nach einem Nachfolger Ausschau gehalten und auch gefunden. So konnte er als neuen Vertreter von Stein Sepp Neff (Horgenbüel) vorschlagen. Er wurde einstimmig gewählt.

Steuerfuss bleibt unverändert

Die Jahresrechnung 2020 schloss mit einem Mehrertrag von Fr. 105‘000.--, das Budget 2021 rechnet mit einem Mehrertrag von Fr. 66‘500.--.

Die Kirchbürger folgten dem Antrag des Kirchenrates, den Steuerfuss für das Jahr 2021 trotz der Sanierung des Pfarrhauses auf dem gleichen Stand zu belassen. Für Haslen sind das bei 18% Einkommen und Vermögen, für Stein 0,56 Einheiten.