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SCHLATT: Grundsatzabstimmung im nächsten Jahr

Die Schulbürger wählen am Freitag einen neuen Schulrat, stimmen einer Reduktion des Steuerfusses zu und erteilen grünes Licht für den Verkauf einer Waldparzelle.
Vreni Peterer

Nötig war die Ersatzwahl in Schlatt, weil Albert Mazenauer nach sechs Jahren seine Demission eingereicht hatte. Bereits im Vorfeld hatte der Schulrat Ausschau gehalten nach einem möglichen Nachfolger und wurde in der Person von Manuel Rechsteiner fündig.

Aufgrund des positiven Jahresabschlusses mit einem Gewinn von rund 192000 Franken empfahl der Schulrat den Steuerfuss von 75 auf 70 Punkte zu reduzieren. Als weiteres Argument für eine vertretbare Senkung nannte Schulratspräsident Andreas Fuchs die tendenziell steigende Steuerkraft. Diskussionslos wurde der Steuersenkung zugestimmt.

Tendenzieller Wunsch nach Selbstständigkeit

Mehrheitlich gutgeheissen wurde der Antrag des Schulrates, die zur Schulgemeinde Schlatt gehörende Waldparzelle zu verkaufen. Informiert wurde am Freitagabend über die weitere Zusammenarbeit mit der Schulgemeinde Haslen. In diesem Zusammenhang wurde eine vom Bezirksrat lancierte Umfrage angesprochen. Diese habe den tendenziellen Wunsch der Bevölkerung aufgezeigt, dass der Bezirk selbstständig bleiben solle. Eine Veränderung der Gemeindelandschaft innerhalb des Bezirkes werde jedoch durchaus begrüsst. Delegationen des Bezirksrates und der beiden Schulräte trafen sich mit Landammann Roland Inauen und Ratsschreiber Markus Dörig zu einer Auslegeordnung. Es habe sich gezeigt, dass eine direkte Fusion «Bezirk mit den beiden Schulgemeinden» sehr schwierig wäre, erklärte Andreas Fuchs. Es gäbe etliche Hürden zu überwinden.

Verschiedene Aspekte sind abzuklären

Als Beispiel nannte der Schulratspräsident die Gebietsübereinstimmung zwischen Schulgemeinden und Bezirk, welche gemäss Fusionsgesetz als eine der Voraussetzungen für ein solches Vorhaben gilt. «Das Fazit der Unterredung war, dass eine allfällige Veränderung zuerst auf der Schulgemeindeebene Schlatt-Haslen geprüft werden sollte», so Andreas Fuchs. Die beiden Schulräte werden nun gemeinsam rechtliche, organisatorische und kommunikative Aspekte abklären und den Schulbürgern von Schlatt und Haslen in einem Jahr eine Grundsatzabstimmung für die weitere Vorgehensweise vorlegen.

Vreni Peterer

redaktion@appenzellerzeitung.ch

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