Schlafen ist keine verlorene Zeit – Tips und Tricks für einen guten Schlaf

«Guter Schlaf – gutes Business» war das Thema der Veranstaltung «KMUProfil» der St. Galler Kantonalbank im «Treffpunkt» in Herisau. Referent Ole Petersen erklärte dabei, wieso Schlaf keine verlorene Zeit ist.

Markus Fässler
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Referent Ole Petersen übt mit den Gästen des «KMUProfils» die Tiefenatmung – eine der simpelsten und schnellsten Entspannungsmethoden. (Bild: mf)

Referent Ole Petersen übt mit den Gästen des «KMUProfils» die Tiefenatmung – eine der simpelsten und schnellsten Entspannungsmethoden. (Bild: mf)

HERISAU. Trotz des Themas – geschlafen hat keiner der rund 135 Besucherinnen und Besucher des «KMUProfil» vom Mittwochabend. «Als Gegenpol zu unserem schnelllebigen Berufsalltag, ist es wichtig, dass wir einen optimalen Schlaf finden», sagte Josef Holderegger, Organisator und Niederlassungsleiter der Herisauer Filiale der St. Galler Kantonalbank. Alles rund um den Schlaf beleuchtete Referent Ole Petersen.

Müdigkeit und Entspannung

«Es sollte uns erlaubt sein, wann immer wir das Bedürfnis dazu haben, zu schlafen», sagte Petersen. Er erwähnte aber im gleichen Atemzug, dass, falls jemand einen gesunden Schlaf hat, es keine Tagesmüdigkeit geben sollte. «Schlaf ist keine verlorene Zeit. Und man kann den Schlaf nicht rationalisieren.»

Denn der Schlaf ist gemäss Petersen nicht etwa nur Müdigkeit, als zweite Komponente kommt die Entspannung dazu. Hier liegt das Hauptproblem der meisten Menschen. «Wir müssen lernen, uns zu entspannen.» Demnach entsteht die Schlafqualität bereits tagsüber, in der Nacht lässt sich nichts mehr korrigieren. «Ein erholsamer Schlaf ist abhängig von der seelischen, geistigen und körperlichen Qualität», so Petersen, Geschäftsführer der Fit im Job AG.

Die «vier Grossen» aushebeln

Aber was ist das Mittel gegen einen schlechten Schlaf? Wie können die «vier Grossen» – nicht Einschlafen, nicht Durchschlafen, schwer Aufstehen und Tagesmüdigkeit – ausgehebelt werden? Die einfachsten Methoden zeigte Petersen kurz auf: Früher zu Bett gehen (der erholsamste Schlaf ist der vor Mitternacht), das Schlafzimmer als Wohlfühloase einrichten (äussere Störungen möglichst verringern) oder das Raumklima anpassen (dunkel und kühl). Dazu kommen die Vorbereitungen den Tag über, beispielsweise eine Stunde Bewegung, einen Mittagsschlaf machen oder sich Zeit für sich selbst nehmen. Weitere Einschlafhilfen führte Petersen gleich vor Ort vor. Zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern, die allesamt ein Röhrchen im Mund hatten, wurde die Tiefenatmung geübt. «Die Tiefenatmung ist die simpelste und schnellste Entspannungsmethode. Die Atmung ist die Grundbedingung für die Erholung», sagte Petersen.