SCHIESSSPORT: Für Toggenburger Mannschaften hat es nicht gereicht

286 Mannschaften aus der ganzen Ostschweiz haben in vier Runden darum gekämpft, am Finale in Chur teilnehmen zu dürfen. 38 von ihnen, darunter auch zwei Toggenburger Teams, durften am Samstag den Mannschaftsmeister ermitteln.

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Mosnang-Mühlrüti Sport: Jürg Niedecker, Sepp Meile, Hanspeter Widmer, Roger Eigenmann, Armin Breitenmoser, Eveline Senn, Michael Senn sowie Peter Senn (von links). (Bild: PD)

Mosnang-Mühlrüti Sport: Jürg Niedecker, Sepp Meile, Hanspeter Widmer, Roger Eigenmann, Armin Breitenmoser, Eveline Senn, Michael Senn sowie Peter Senn (von links). (Bild: PD)

Die Verantwortlichen der Ostschweizer Mannschaftsmeisterschaft hatten es bezüglich Organisation in diesem Jahr einfach, konnten doch sowohl die Gewehr- als auch die Pistolenmannschaften auf demselben Wettkampfplatz in Chur antreten. OMM-Präsident Josef Dürr konnte beim Absenden auf einen perfekt verlaufenen Finaltag zurückblicken. Am Vormittag wurden der B- und der C-Final ausgetragen. Im C-Final waren es nur gerade fünf Punkte, die den Sieger, die Feldschützen Heiden, vom Zweitplatzierten, dem SV Pontresina, trennten. Die FSG Sargans klassierte sich mit 1508 Punkten, und damit mit nur einen Punkt weniger als die Bündner, auf dem dritten Rang. Mosnang-Mühlrüti Sport hat es bis ins Finale geschafft. Das letzte Quäntchen Wettkampfglück hat den Alttoggenburgern aber am Samstag gefehlt. Jürg Niedecker, Hanspeter Widmer, Josef Meile, Peter Senn, Eveline Senn, Armin Breitenmoser, Roger Eigenmann und Michael Senn haben vergeblich um die Medaillen gekämpft. Ebenfalls am Vormittag standen im Pistolenstand fünf Mannschaften im Einsatz.

Wer an der Ostschweizer Mannschaftsmeisterschaft, an der mehr als 2000 Schützen teilnehmen, mitmacht, möchte auch einmal eine Liga höher antreten können. Dieses Ziel haben der SV Eggerstanden und die SG Haldenstein in diesem Jahr geschafft. Für den SV Embrach-Lufingen und die FSG Felsberg heisst es dagegen, nach nur einem Jahr wieder eine Liga tiefer anzutreten. Bei den Pistolenschützen wären es jene aus Uster und St. Margrethen, die sich im kommenden Jahr wieder auf A-Niveau behaupten dürfen oder müssen. Da aber Uster bereits eine Mannschaft in der obersten Liga bereitstellt, klettert St. Fiden-St. Gallen an deren Stelle eine Liga höher. Kloten und Andelfingen werden im kommenden Jahr aber sicher alles versuchen, um wieder aufsteigen zu können.

Sportschützen verpassten Medaille knapp

Am Nachmittag ging es im A-Final um den Meistertitel und um die besten Nachwuchssteams. Einmal mehr war es Höri, das die Rangliste anführte. Die Zürcher haben mit 1545 Punkten den Oberwinterthurer Standschützen ein Dutzend Punkte abgeknöpft. Diese hatten einen winzigen Vorsprung von drei Punkten auf den Infanterie Schützenverein Gonten, der sich in diesem Jahr die Bronzemedaille umhängen lassen durfte. Wegen zwei Treffern haben die Mitglieder der SG Clanx das Podest verpasst. Auch über die 50-Meter-Distanz hatte ein Zürcherteam die Nase vorn. Die SG Uster gewinnt mit 954 Punkten vor der Pistolensektion aus Weinfelden (935) und dem Pistolenschiessverein Niederweningen (928). Im Nachwuchsbereich hatten allerdings die St. Galler die Nase vorn. Mit 922 Punkten gewannen im Gewehrbereich die Wiler Stadtschützen, die SG Mauren-Berg folgt mit 22 Punkten weniger auf dem zweiten Rang. 874 Punkte erreichte Bülach. Diese Punktzahl erreichten auch die Sportschützen Neckertal. Wegen des tieferen besten Einzelresultates wurden aber Colin Aemisegger, Fabio Bühler, Daniel Brunner, David Widmer und Jeremia Bosshart keine Medaillen überreicht. Bei den Pistolenschützen geht der Sieg an die Sportschützen St. Fiden-St. Gallen. 886 Punkte reichten zur Goldmedaille. Dritte wurden die Andelfinger mit 928 Punkten. Ein weiteres Team aus Frauenfeld hatte sich ebenfalls für dieses Finale qualifizieren können. Vor allem im Nachwuchsbereich könnten mehr Teilnehmer angemeldet werden. (pd)

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