Schiesserei im Herbst

Soeben komme ich mit meinem Hund nach Hause, wie an jedem Abend von unserem geliebten Spaziergang, der nun wieder für lange Zeit tabu ist. Ich bin völlig erschöpft, mein Hund ist vor lauter Angst total «ab der Rolle» und fast zwei Kilometer im schnellsten Laufschritt auf und davon gerannt.

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Soeben komme ich mit meinem Hund nach Hause, wie an jedem Abend von unserem geliebten Spaziergang, der nun wieder für lange Zeit tabu ist. Ich bin völlig erschöpft, mein Hund ist vor lauter Angst total «ab der Rolle» und fast zwei Kilometer im schnellsten Laufschritt auf und davon gerannt. Der Grund dafür ist diese ewige Schiesserei, die unvermittelt von allen Seiten losgeht. Seien es die Schützen, seien es die Jäger, oder das momentan allgegenwärtige Gefecht des Militärs. Muss das sein? Kaum ist die Schiesserei vom 1. August vorbei (der wir jedes Jahr entfliehen), geht es weiter mit vollem Elan. Seien wir doch froh, dass wir bei uns in der Schweiz vor ernsthaften Gefechten (noch) verschont sind. Aber offensichtlich hätte dies für viele seinen Reiz.

Jeden Abend und jeden Morgen erlebe ich diesen Stress und weiss in der Zwischenzeit keinen entspannenden Weg mehr, den ich in Ruhe zusammen mit meinem Hund laufen kann. Ich persönlich erlebe diese Schiesserei von allen Seiten in der Zwischenzeit als einen Angriff auf meine Gesundheit, da ich gerne und sehr viel in der Natur unterwegs bin. Als Steuerzahler (inklusive Hundesteuer!) habe ich ein Anrecht darauf, in Ruhe wohnen und die Umgebung geniessen zu können.

Ingrid Koss, Harschwendistr. 10 9104 Waldstatt

Nein zum Schulhaus-Palast

28,6 Millionen Franken für neun Klassen soll uns gemäss Edikt das neue Sekundarschulhaus kosten. In diesem horrenden Betrag nicht berücksichtigt sind weitere circa 1,4 Millionen Franken für die Parzelle «Haus Biser». Zwar befindet sich dieses Grundstück heute schon in Gemeindeeigentum, müsste bei einer seriösen Vorlage bei gleichen Landkosten wie der Zukauf Menet in die Gesamtkosten eingerechnet werden. Somit reden wir effektiv von rund 30 Millionen Franken. Das ergibt gut 3,3 Millionen pro Klasse. Für das gleiche Geld werden heute Mehrfamilienhäuser mit acht anständigen 41/2-Zimmer-Mietwohnungen inklusive Landanteil an guter Lage gebaut.

Ich bin nicht gegen ein neues Schulhaus, jedoch gegen die Verschwendung der Gemeindefinanzen. Bei diesem Vorhaben sind bereits auf Stufe Projektierung jegliche Relationen verloren gegangen. 1,2 Millionen Franken können wohl kaum gerechtfertigt werden. Landerwerb über vier Millionen Franken für unerschlossenes Landwirtschaftsland (800 Franken pro m2): Das sind Preise, die in Teufen für erschlossenes Wohnbauland an 1-A-Lagen bezahlt werden.

Bekannt ist, dass wir in Teufen die kantonal höchsten Verwaltungskosten haben. Da brauchen wir nicht auch noch mit den teuersten und höchsten Baukosten aufzutrumpfen. Solche Rekorde haben wir schlicht nicht nötig. Darum werde ich am 18. Oktober ein überzeugtes Nein zum «Projektierungskredit Neubau Sekundarschule Landhaus» in die Urne legen und appelliere an den Souverän, es mir gleichzutun. Den zuständigen Verantwortlichen rate ich, dem Volk ein vernünftiges Projekt zur Abstimmung vorzulegen.

Christian Ehrbar, Schützen- bergstrasse 5, 9053 Teufen

Nutzungskonzept für Gebiet Hörli fehlt

Das Abstimmungsedikt für den Projektierungskredit von 1,2 Millionen Franken zeigt, dass sich die Verantwortlichen sehr intensiv mit der Frage, wie und wo können die besten Voraussetzungen für die Sekundarschule geschaffen werden, befasst haben. Das ist sicher anzuerkennen.

Was aber im Edikt mit nur acht Zeilen beschrieben und nicht geklärt wird, ist die Frage, was mit den freiwerdenden Gebäuden und Landflächen im Hörli bei einer Verlegung der Schule vom Hörli ins Landhaus geschieht. Für den Stimmbürger wäre es vor einem Entscheid wichtig zu wissen, wie das Nutzungskonzept für das Gebiet Hörli aussieht. Ich hätte erwartet, dass man sich die Zeit (mit genügend Abstand zur Tunnelabstimmung ) genommen hätte, diese Frage vorgehend zu diskutieren und dann die Lösung offen zu kommunizieren. Dies hätte sicher wesentlich dazu beigetragen, einen Entscheid für oder gegen diese hohen (zu hohen?) Abstimmungskredite fällen zu können.

Fritz Schiess, Sonnenberg 309 9053 Teufen

Ja zu zeitgemässem Schulhaus

Die Gemeinde Teufen hat bald darüber zu entscheiden, ob das bestehende Schulhaus Hörli renoviert werden soll oder ob ein Neubau nachhaltiger und zukunftsweisender sein wird.

Ich stimme aus Überzeugung für einen Neubau, auch wenn dieser ganz in der Nähe unseres Wohnhauses zu stehen käme und die erforderliche Baustellenzufahrt direkt neben unserem Grundstück erstellt würde. Die Sicht nach Süden erhielte nebst dem Blick auf eine grüne Wiese, die Sportanlagen, das Primarschulhaus und den Alpstein zusätzlich auch noch ein Oberstufenschulhaus. Ich würde mich darüber freuen, weil dieses neue Oberstufenzentrum Ausdruck einer lebendigen und zukunftsgerichteten Gemeinde mit einer starken jungen Generation wäre.

Durch meine Erfahrung in unserem international tätigen Familienunternehmen erlebe ich, wie wichtig effiziente Abläufe sind, welche Bedeutung das ständige Weiterentwickeln und Einbeziehen von technischem, wissenschaftlichem und ökologischem Wissen hat. Das gilt auch für unsere Schulen. Kommt dazu, dass die Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler sowie die Verkehrslage heute eine zentrale Rolle spielen. Ich habe meine Zweifel, ob all diese Voraussetzungen mit einer Optimierung innerhalb des bestehenden Schulhauses durch einen Um- oder Anbau erfüllt werden.

Eine moderne Schule arbeitet heute mit zeitgemässen Lehr- und Lernmethoden, erweiterten Angeboten wie Musiktalentschule, Sportschule, Mittagstisch oder begleitetem Lernen. Ob all diese Neuerungen der letzten Jahre in ein bestehendes Schulhaus integriert werden können, ohne immer wieder an bauliche Grenzen zu stossen, wage ich zu bezweifeln. Ein Aspekt, der durchaus mit der Privatwirtschaft zu vergleichen ist.

Anita Ganzoni, Speicherstr. 30 9053 Teufen

Gewerbeverband gegen Gewerbler

Mehrere Firmen mit insgesamt über 30 Angestellten führen, Arbeitsplätze schaffen, einen Neubau in Herisau realisieren, sich im Kantonsrat für das Gewerbe engagieren: Das alles kann Nationalratskandidat David Zuberbühler für sich in Anspruch nehmen. Aber das alles reicht dem Gewerbeverband Appenzell Ausserrhoden offenbar nicht für eine Wahlempfehlung. Ausgerechnet der Dachverband des kantonalen Gewerbes spricht sich nicht für den einzigen Gewerbetreibenden in diesem Wahlkampf aus, sondern für einen Angestellten, der selbst kein unternehmerisches Risiko trägt und nichts zum Standort Ausserrhoden beiträgt.

Das verstehe, wer will, ich tue es jedenfalls nicht. Mir liegt im Unterschied zum Gewerbeverband das Gewerbe im Kanton am Herzen. Also wähle ich den einzigen Kandidaten, der ein Teil dieses Gewerbes ist und sich stets für dieses eingesetzt hat. Und das ist David Zuberbühler.

Markus Heil, Scheibe 659

9427 Wolfhalden

Markus Bänziger – die richtige Wahl

Die Zeiten werden schwieriger: Kriege und marode Staatsfinanzen in Europa, gewaltige Herausforderungen durch Migration – die Schweiz ist mitbetroffen. Unsere Politik ist noch mit «Luxusproblemen» befasst und sollte sich vermehrt auf Sicherheit, den Grundpfeiler für unseren Wohlstand, und solide Staatsfinanzen, die Basis für unsere Sozialwerke, konzentrieren. Markus Bänziger ist dafür die richtige Wahl. Durch sein Engagement in der Armee ist er mit Sicherheitsfragen vertraut. Er weiss, dass unsere Armee gut ausgerüstet und auf neue Bedrohungen ausgerichtet werden muss. Politische Experimente in unheiligen Allianzen gefährden die Sicherheit und die Stabilität der Schweiz – wichtige Standortfaktoren und Grundlage für unseren Wohlstand. Markus Bänziger setzt sich ein für mehr Sicherheit. Tieferes Pensionsalter, flächendeckende Mindestlöhne, bedingungsloses Grundeinkommen: Einige Länder haben gut gemeinte Vorhaben realisiert und leben nun mit Massenarbeitslosigkeit und faktischem Staatsbankrott – höchst unsoziale Folgen ihrer «Sozialpolitik». Markus Bänziger hat sich stets erfolgreich für gesunde Finanzen eingesetzt. Das Erfolgsrezept Schweiz basiert auf Sicherheit und finanzieller Stabilität. Markus Bänziger würde als Nationalrat dieses Erfolgsrezept umsetzen und unsere Interessen auch in Bern wirkungsvoll vertreten.

Markus Widmer, Ebni 5b

9053 Teufen (früher Herisau)

Markus Bänziger in den Nationalrat

Ich lernte Markus Bänziger vor rund 30 Jahren während der Lehre kennen. Schon damals hatte er Power und grossen Zug in seinem Handeln. In den folgenden Jahren füllte er seinen Rucksack mit einer guten Ausbildung und sammelte Erfahrungen unter anderem mit einem mehrjährigen Auslandaufenthalt. Aufgrund seiner Verbundenheit zum Appenzellerland kehrte er wieder zurück nach Teufen und arbeitet nun als Finanzchef bei einem traditionsreichen St. Galler Textilunternehmen. In dieser Funktion kreuzten sich unsere Wege wieder. Von seinem zielstrebigen und lösungsorientierten Handeln hat Markus Bänziger nichts verloren. Noch immer packt er auch unliebsame Sachen an und führt sie in kürzester Zeit zu einer für alle Parteien annehmbaren Lösung. Er überzeugt dabei immer mit fundierten Sachkenntnissen und kann so überzeugend argumentieren. Konsequentes Anpacken und zeitnahes Umsetzen sind Eigenschaften, die für einen Vertreter eines Ostschweizer Kleinkantons unabdingbar sind. Ich gebe daher meine Stimme mit Überzeugung Markus Bänziger.

Heinz Fuchs, Langenacker 14 9056 Gais