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Scherenschnitte für Hotelgäste

Das Hotel Heiden beherbergt die Scherenschnittausstellung von Iris Mäder-Luchsinger, die bis Ende Januar 2019 besucht werden kann. Die Künstlerin erzählt, welche Motive sie darstellt und weshalb sie kein Chirurgenbesteck benützen möchte.
Livia Landolt
Iris Mäder-Luchsinger stellt Scherenschnitte her.Bild: PD

Iris Mäder-Luchsinger stellt Scherenschnitte her.Bild: PD

Iris Mäder-Luchsinger, wann haben Sie angefangen, Scherenschnitte herzustellen?

Als ich zehn Jahre alt war, habe ich zusammen mit meiner Grossmutter meinen ersten Scherenschnitt hergestellt. Für eine längere Zeit interessierte ich mich aber nicht mehr für Scherenschnitte. Erst Jahre später brachte mich meine Schwester wieder auf die Idee, solche herzustellen.

Wie lange brauchen Sie für eine solche Kreation?

Das ist von Motiv zu Motiv verschieden. Für einige habe ich schon gegen die 100 Stunden investiert.

Was stellen Sie auf Ihren Bildern dar?

Hauptsächlich verwende ich Motive aus dem Leben, was mir gerade durch den Kopf geht, oder häufig die vier Jahreszeiten. Ich mag es nicht, wenn mir genau vorgegeben ist, was und wie etwas auf das Bild soll. Bei der Gestaltung bin ich lieber frei, da ich häufig nicht lange vorzeichne, sondern gleich drauflos schneide.

Verwenden Sie spezielle Werkzeuge?

Viele in meiner Branche arbeiten mit Lupen, Zirkeln und Skalpellen. Ich schneide meine Bilder nur mit einer Nagelschere. Mir gefällt es besser, wenn meine Arbeiten keine ganz exakten geometrischen Formen haben, das gibt den einzelnen Motiven mehr Bewegung und Ausdruck.

Haben Sie sich in Ihrer Laufbahn als Scherenschnitt-Künstlerin oft verschnitten?

Ab und zu. Bei meinen Bildern ist nichts angeklebt. Wenn ich mich verschnitten habe, musste ich mir überlegen, ob ich etwas anderes aus meinem Bild machen könnte.

Welche Fähigkeiten sind wichtig, wenn man dieses Handwerk selber erlernen möchte?

In meinen Augen kann es jeder erlernen. Man muss nur viel üben und eine Menge Geduld aufbringen. Die Hauptsache ist, dass man am Schluss ein Resultat in den Händen hält, welches man selber gestaltet hat.

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