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«Schaies» im Zentrum des Interesses

Am Mittwoch lud der Kantonale Gewerbeverband AI zur Landsgemeindeversammlung ins Restaurant Neues Bild in Eggerstanden. Parolen im Sinne der offiziellen Empfehlungen wurden diskussionslos gefasst. Schaies läuft der Landsgemeinde den Rang ab.
Rolf Rechsteiner

INNERRHODEN. Bruno Huber, Hauptmann im Bezirk Rüte und Präsident des Lenkungsausschusses, der die Sportstätten auf Schaies vorantreibt, hielt ein engagiertes Referat vor rund 50 stimmberechtigten Mitgliedern des Innerrhoder Gewerbeverbandes. Er betonte, dass mit zwölf Millionen Baukosten – eingerechnet ist eine Reserve von 1,5 Millionen Franken – sieben Sportarten an einem Ort gebündelt werden können. Nur eine zentrale Hochbaute, zweigeschossig und multifunktional, wird errichtet. Das geplante Fussballfeld mit Naturrasen wird die alte Anlage im Ziel definitiv ablösen, wie Huber versicherte. Und die Tennisplätze, die auf einem überdeckten Parkfeld mit 78 Parkplätzen angelegt werden, lösen die Probleme der Hotel Hof Weissbad AG, die sich den Ersatz der mit Servitut belegten Tennisanlage in Weissbad eine Stange Geld kosten lässt.

Acht mal Ja gefordert

Damit das alles gelingt, seien mehrere Entscheide zu treffen: Die drei Dorfbezirke müssen den Baurechtsvertrag genehmigen, der sie verpflichtet, während 49 Jahren gemeinsam rund 100 000 Franken Baurechtszins zu zahlen. Der Kanton leistet denselben Betrag. Dann sind alle fünf Bezirke des inneren Landesteils gefordert. Sie sollen sich nach bewährtem Schlüssel an den Baukosten beteiligen und haben Anteile an die Betriebskosten zu genehmigen. Gefragt wurde, ob die Zustimmung von Gonten und Schlatt-Haslen aufgrund der weiten Anfahrtswege nicht fraglich sei. Hauptmann Guido Brülisauer (S-H) verwies darauf, dass beide Aussenbezirke grosse Solidarität erfahren hätten bei der Sanierung der Schiessanlagen. Man vertraue darauf, dass die Stimmbürger nun Gegenrecht halten. Immerhin werden die Anlagen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, soweit sie nicht durch Prioritäten der Vereine, die ebenfalls ihren Anteil nach Kräften leisten, blockiert sind.

Nur zur Initiative ein Nein

Die Parolen zu den Landsgemeindegeschäften gaben keinerlei Anlass zu Diskussionen. Zu all den Vorlagen wurde einstimmig die Ja-Parole beschlossen. Ein klares Nein resultierte hingegen zur Initiative «Für eine starke Volksschule» von Paul Bannwart. Zuvor machte Säckelmeister Thomas Rechsteiner mit wenigen Worten klar, dass die Formulierungen am Ziel vorbeischiessen und dass erhebliche negative Konsequenzen zu erwarten wären, wollte man ein Ja ins Auge fassen. Für den ausscheidenden Kantonsrichter Beat Gätzi, Gonten, wurde der Jurist Lorenz Gmünder (Appenzell/Rüte) einstimmig nominiert.

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