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Das neu gebaute «Schäfli» in Waldstatt öffnet schon bald

Für einmal gibt es aus der Gastronomie gute Neuigkeiten zu vermelden: Am 3. November begrüsst Brigitte Betschart ihre Gäste im neu erbauten Speiserestaurant.
Karin Erni
Brigitte Betschart freut sich auf die Eröffnung des «Schäfli». (Bild: Karin Erni)

Brigitte Betschart freut sich auf die Eröffnung des «Schäfli». (Bild: Karin Erni)

Vor gut einem Jahr führte ein Bagger im Dorfzentrum von Waldstatt den symbolischen ersten Spatenstich aus. Nun steht das neu gebaute «Schäfli» kurz vor der Vollendung. Im Parterre befindet sich ein Restaurant mit 50 Plätzen, in den oberen Stockwerken des Gebäudes betreiben die Hausbesitzer Brigitte und Ernst Bischofberger vier Hotelzimmer. Die Liegenschaft beinhaltet ausserdem zwei Mietwohnungen.

Derzeit sind die Handwerker mit den letzten Handgriffen am Haus beschäftigt. Die Inneneinrichtung der Gaststube ist in zeitgemässem Stil mit viel Holz gehalten. Es gibt einen grossen Stammtisch für die gemütliche Feierabendrunde, die übrigen Tische lassen sich modular, je nach Bedarf, zusammenschieben. Ab nächsten Frühjahr lädt ein kleines Gartenbeizli zum Draussensitzen ein.

Klassische Küche und moderne Methoden

Bei Gastgeberin Brigitte Betschart haben wohl viele schon gegessen – wenn auch ohne es zu wissen. Sie kochte einige Jahre im «Ochsen» in Schwellbrunn, davor war sie beim legendären Rösli Kuster im Adler Herisau in der Küche beschäftigt. Auch im «Schäfli» wird die gelernte Köchin selber den Kochlöffel schwingen. Mit dem eigenen Restaurant hat sich für die 38-Jährige ein lang gehegter Wunsch erfüllt. Im neuen Betrieb erhält sie eine gut ausgestattete Küche mit zeitgemässen Infrastrukturen zur Verarbeitung und Lagerung der Speisen.

An ihren vormaligen Wirkungsstätten hätten jeweils die Fleischgerichte die Hauptrolle gespielt, sagt Brigitte Betschart. Auch im «Schäfli» haben diese natürlich ihren festen Platz. Die Köchin möchte künftig statt Grillen und Schmoren vermehrt Zubereitungsarten wie das Sous-vide-Garen einfliessen lassen. «Durch diese moderne Kochmethode wird das Fleisch besonders zart und sein Geschmack kommt besser zur Geltung», ist sie überzeugt. Auch kulinarische Einflüsse aus anderen Ländern, wie beispielsweise Currygerichte, finden bei ihr gelegentlich den Weg auf die Karte. Wichtig ist ihr, saisongerecht zu kochen. «Je nach Saison bieten wir in unserem Restaurant verschiedenen Spezialitäten an. So gibt es im Frühling Spargeln, im Sommer knackige Salate und im Herbst Wildgerichte.» Unter der Woche bietet sie täglich zwei Mittagsmenüs an, eines mit und eines ohne Fleisch.

Viele Produkte aus der Region

Besonders am Herzen liegen Brigitte Betschart die Süssspeisen, wie Zitronen-Cheesecake im Glas mit Mango oder lauwarmer Schokoladenkuchen mit Passionsfruchtsorbet, die allesamt hausgemacht sind. Wichtig ist der Köchin, die mit einem Landwirt verheiratet ist, dass die Ausgangsprodukte wenn immer möglich aus der Nähe kommen. So bezieht sie das Fleisch von der Ochsen-Metzg Schwellbrunn, den Wein von der Herisauer Wyburg und die Milchprodukte von Forster in Herisau.

Hinweis

Am Samstag, 3. November lädt die neue Gastgeberin Brigitte Betschart ab 9 Uhr zum Eröffnungsapéro.

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