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«Schade, dass es zu Ende geht»

Nachgefragt
Schwarzweiss-Malerei

Schwarzweiss-Malerei

Das Projekt «Rauchfreie Lehre» ist mit 7800 Lernenden aus 16 Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein ins neue Jahr gestartet. Mit attraktiven Sachpreisen werden die Jugendlichen motiviert, auf Tabak zu verzichten. Geleitet wird es von der Lungenliga St. Gallen-Appenzell. Projektleiterin Seline Mühlemann gibt einen Einblick.

Von den 7800 Lernenden stammen gerade einmal 90 aus den beiden Appenzeller Kantonen. Warum nehmen bei uns so wenige daran teil?

Im Appenzellerland waren wir mit dem Projekt nicht gleichermassen präsent wie in St. Gallen. Zudem habe ich den Eindruck gewonnen, dass das Rauchen in Innerrhoden als weniger schlimm erachtet wird. So ist dort der Jugendschutz ungenügend geregelt und Tabakprodukte dürfen auch an Minderjährige abgegeben werden.

Sind Sie insgesamt mit den Anmeldezahlen zufrieden?

Ja. Allerdings sind es etwas weniger als im vergangenen Jahr. Damals nahmen rund 8300 Jugendliche teil. Warum es zu diesem Rückgang kam, wissen wir nicht. Die Rekrutierungsmassnahmen waren dieselben wie in den Vorjahren.

Das Projekt basiert auf Vertrauen. Die Jugendlichen müssen bestätigen, dass sie rauchfrei geblieben sind.

Sie machen es schliesslich für ihre eigene Gesundheit und auf eigene Verantwortung. Etwa zehn Prozent fallen bei unseren Stichproben durch. Diese machen wir mit einer Kohlenmonoxid-Atemluftmessung.

Sieben Jahre findet das Projekt bereits statt. Hat es sich bewährt?

Sehr. Das können wir an den Rückmeldungen der Schulen, Lehrbetriebe und der Jugendlichen ausmachen. Vor allem am Schlussevent wird deutlich, dass die Lernenden mit viel Freude jeweils dabei sind.

Trotzdem findet es nun zum letzten Mal statt.

Leider ja. Ein neues Angebot ist aber in Entwicklung und soll wenn möglich ab kommendem Sommer bereitstehen.

Kommt beim Ende von «Rauchfreie Lehre» nicht ein wenig Wehmut auf?

Doch. Die Kontakte mit den Jugendlichen und den Lehrbetrieben werde ich vermissen. (asz)

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