SC Herisau: Niederlage mit 13 Feldspielern

Der Erstligist SC Herisau tritt grippegeschwächt gegen Ceresio an: Er verliert in Lugano mit 2:6 Toren.

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Eishockey. Die Voraussetzungen vor dem Auswärtsspiel vom Mittwochabend gegen Ceresio waren für den SC Herisau alles andere als optimal. Der selbst etwas angeschlagene Trainer Roger Nater musste im Spiel gegen Ceresio auf etliche Spieler, die mit Grippe ausfielen, verzichten. Nur dank der Zuger Partnerspieler Cedric Schneuwly und Simon Schnüriger sowie der kurzfristigen Einsätze von Ivo Frischknecht und Sandro Vonmoos vom zweiten Team brachte er es auf 13 Feldspieler. Kaum im Tessin angekommen, fiel dann auch noch Torhüter Hermann grippegeschwächt aus.

«Die Basis stimmte überhaupt nicht», sagte Roger Nater gestern. Trotzdem konnten die Herisauer die ersten beiden Drittel ausgeglichen gestalten. Sie wurden dann aber durch eine 10-Minuten-Disziplinarstrafe im ersten Drittel von Peter Vlk, der kurz vor Spielende zudem eine 20-Minuten-Spieldauerdisziplinarstrafe fasste, weiter geschwächt. Im zweiten Drittel fielen dann zuerst Diacon mit Fieber und verletzungsbedingt Hendry auch noch aus. «Wir konnten zwar mithalten, hatten aber nicht die Chance, Druck aufzubauen», so Roger Nater.

Ceresio ging in der 16. Minute durch Bianchi mit 1:0 in Führung, der gleiche Spieler baute in der 36. Minute das Score aus. In der 39. Minute verkürzte Schneuwly in Unterzahl. Das 3:1 erzielte Carugati im Powerplay (45.). Die Tore vier und fünf für die Tessiner erzielten Marcati (51.) und Schena (57.). Fabio Schumacher verkürzte in der 58. Minute. Den Schlusspunkt setzte Grassi zwei Sekunden vor der Schlusssirene wiederum im Powerplay. (mf)