SC Herisau: Mit Selbstvertrauen in Frauenfeld

Der Erstligist SC Herisau trifft heute 20 Uhr im zweitletzten Spiel des Jahres auswärts auf den EHC Frauenfeld. Die Ausserrhoder sind auswärtsstark, die Thurgauer heimschwach.

Merken
Drucken
Teilen

EISHOCKEY. Der SC Herisau reist mit Selbstvertrauen nach Frauenfeld. Am letzten Samstag schlug er auswärts den EHC Chur 2:0 und setzte damit die Serie der guten Resultate auf fremden Eis fort. In sieben Auswärtsspielen holte er nur einmal keinen Punkt: Er gewann viermal, verlor zweimal in der Verlängerung respektive im Penaltyschiessen.

Wohl ohne Jost

Der Gegner Frauenfeld muss heute wohl auf seinen besten Scorer verzichten. Thomas Jost, der bislang 22 Punkte sammelte und mit 13 geschossenen Treffern bester Schütze der gesamten Liga ist, kassierte im letzten Meisterschaftsspiel gegen Wetzikon eine Matchstrafe. Dies führt automatisch zu einer Spielsperre. Hoffnung macht den Ausserrhodern auch die Tatsache, dass die Thurgauer zu Hause nicht unbedingt eine Macht darstellen, Mut. Ihre Bilanz im eigenen Stadion ist negativ: Von den acht Heimspielen gewann der EHC Frauenfeld nur deren drei, fünfmal jubelte der Gegner nach dem Schlusspfiff. In der Tabelle trennen die beiden Mannschaften zurzeit drei Plätze und sechs Zähler. Herisau ist mit 30 Punkten an dritter Stelle klassiert, Frauenfeld mit 24 Punkten an sechster.

SCH II: Herzog für Ammann

Beim zweiten Team des SC Herisau kam es am Mittwoch zu einem Trainerwechsel. Marcel Herzog ersetzt Richard Ammann als Cheftrainer des Zweitligisten. Mit der einvernehmlichen Trennung von Richard Ammann hat der Verein auf die sportliche Talfahrt reagiert. Der SCH II befindet sich aktuell auf dem letzten Tabellenrang. Marcel Herzog war bislang Assistenztrainer. Mit einer B-Lizenz werden zudem Thomas Griga, Lukas Hofer sowie Alain Flotiront ihrem Ex-Club aushelfen. Diesen Samstag gastieren die Herisauer beim Club da hockey Engiadina. Die Bündner sind Co-Leader mit Rheintal, haben jedoch ein Spiel mehr bestritten als die St. Galler. (pd)